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Böhme-Zeitung vom 03.09.11

„Fortschritte bei der Integration zu erkennen“

Staatsministerin Maria Böhmer bei der Frauenunion in Soltau

at Soltau. Professor Dr. Maria Böhmer hatte leichtes Spiel, weil Ergebnisse vorzuweisen. Mit neuen Regelungen in der Integrationspolitik punktete die Staatsministerin jetzt bei der Frauenunion: „Schön, dass man jetzt Gas gibt“, gab ihr eine Vertreterin mit spanischen Wurzeln mit auf den Weg. Und sie schob vorweg: „Migranten sind kein Problem, sondern ein Teil der Lösung für die Gesellschaft.“
Die Staatsministerin bei der Bundeskanzlerin ist die Beauftragte der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration. Sie war auf Einladung eben der Frauenunion, des Soltauer CDU-Stadtverbandes sowie des Bundestagsabgeordneten Reinhard Grindel zu einem Informationsaustausch zu Gast in Soltau im Restaurant Papillon. Grindel in seiner Funktion als Innenausschussmitglied hob dann auch hervor, wie notwendig es gewesen sei, Böhmers Zuständigkeit im Bundeskanzleramt anzusiedeln: „Das ist eine Querschnittsaufgabe, in die alle Ministerien hineinwirken.“
Bei Pizza und Butterkuchen erläuterte Böhmer zunächst die „deutlichen Fortschritte bei der Integration“ und verwies beispielsweise auf Aygül Özkan, niedersächsische Sozialministerin mit türkischem Hintergrund: „Das ist die Richtung, in die wir gehen müssen, um gemeinsam Politik und Lebensalltag zu gestalten, in gutem Miteinander und in gemeinsamer Verantwortung.“
Bislang habe Deutschland einen Nachholbedarf gehabt. Inzwischen, so Böhmer, schaue das EU-Ausland „auf uns“. Ein Grund dafür sei die forcierte Sprachförderung im frühkindlichen Bereich, die aber noch weiter ausgebaut werden müssten. Ein weiterer: die verpflichtenden Integrationskurse, die ebenfalls mit einer Sprachförderung einher gingen. Gerade da gebe es inzwischen auch Bemühungen, bei Nachzügen von Ehepartnern schon im Heimatland Deutsch zu lernen. „Dann können sie in Deutschland sofort durchstarten.“
Ein weiterer und weitreichender Punkt, der nun per Gesetz verankert werden soll, ist die Anerkennung von im Ausland erworbenen Abschlüssen. „Wir suchen händeringend nach Fachkräften und gucken ins Ausland“, schildert die Staatsministerin. Dabei sei es doch sinnvoll einen Blick in unser Land selbst zu richten. Viele Migranten würden, weil ihre Abschlüsse nicht anerkannt seien, als nicht qualifiziert geführt. „Das sind verschwendete Ressourcen“, so Böhmer.
Jetzt gehe es darum, per Gesetz einen Rechtsanspruch auf ein Anerkennungsverfahren von Ausbildung und Abschlüssen im Ausland zu formulieren. Und die Anerkennung soll innerhalb von drei Monaten möglich werden, hofft Böhmer. Möglich sein müssten auch Teilanerkennungen und nachfolgende Anpassungsqualifikationen.
Die Industrie- und Handelskammer wolle in Deutschland dafür eine zentrale Stelle in Nürnberg einrichten, weitere Anlaufpunkte müssten andere berufsständische Vertretungen noch schaffen. „Wir haben noch ein gutes Stück des Weges vor uns“, sagte Böhmer. Aber es sei ein wirklicher Meilenstein in der Integrationspolitik. Im Anschluss entspann sich eine rege Diskussion mit Mitglieder der Frauenunion sowie zugeladenen Migrantinnen.


Deutliche Fortschritte sehen Staatsministerin Maria Böhmer und CDU-Bundestagsabgeordneter Reinhard Grindel bei der deutschen Integrationspolitik.

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