Einbindung 1. Bild Einbindung 2. Bild Einbindung 3. Bild Einbindung 4. Bild Einbindung 5. Bild Einbindung 6. Bild
  • Schrift vergrößern
  • Schrift vergrößern
  • Standard wiederherstellen
  • Schrift verkleinern
  • Schrift verkleinern
 
Sie sind hier: Presse

Presse


zurück

Rotenburger Kreiszeitung vom 05.10.11

Grindel bei Fracking skeptisch

Besuch in Sottrum und bei ExxonMobil

SÖHLINGEN/SOTTRUM. Über das Thema Fracking will der CDU-Bundestagsabgeordnete Reinhard Grindel vor Ort mit Interessierten ins Gespräch kommen. Dazu besucht er laut Pressemitteilung am Freitag, 7. Oktober, um 10 Uhr den Erdgasproduktionsbetrieb ExxonMobil in Söhlingen und trifft sich um 12.30 Uhr im Sottrumer Rathaus mit Kommunalpolitikern und Bürgerinitiativen.
„Bei der unkonventionellen Förderung von Erdgas, dem sogenannten Fracking, müssen die Sicherheit der Bürger und der Schutz der Umwelt, insbesondere des Grundwassers, absolute Priorität haben“, betont der Abgeordnete. Deshalb wäre es vernünftig, wenn bei allen Erdgaserkundungsbohrungen Umweltverträglichkeitsprüfungen zwingend vorgeschrieben seien. „Dies würde auch eine frühzeitige Beteiligung der betroffenen Bürger und Kommunen sicherstellen“, so Grindel.
Vergangene Woche habe er mit Bundesumweltminister Norbert Röttgen über Fracking gesprochen. Dieser wolle eine umfangreiche Studie über die Auswirkungen des Verfahrens, besonders auf das Grundwasser, in Auftrag geben. Die Studie soll auch eine energie- und klimapolitische Bewertung liefern. Grindel: „Ich halte es für sehr erwägenswert, ob sich alle Beteiligten bis zum Abschluss dieser Studie nicht darauf verständigen sollten, in Sachen Fracking erst einmal zu einem Moratorium zu kommen.“
Seinem Eindruck nach habe ExxonMobil massive Fehler in der Kommunikation gemacht. „Viele Energieunternehmen haben nicht begriffen, dass wir es mit einer Zeitenwende zu tun haben. Die Erfahrungen mit der Asse, in Gorleben oder der CCS-Diskussion sollten eigentlich hinreichend klar gemacht haben, dass man die Sorgen der Menschen ernst nehmen muss, bevor man mit solchen Erdgasvorhaben beginnt.“
In einem Brief an die FDP-Landesminister Jörg Bode (Wirtschaft) und Hans-Heinrich Sander (Umwelt) bittet der CDU-Politiker ferner um Auskunft, wie die Grundwasserbeschaffenheit in der Region kontrolliert wird und ob den Behörden präzise bekannt ist, mit welchen Chemikalien bei der Erdgasförderung gearbeitet wird.


zurück


CDU Deutschland CDU/CSU Fraktion Deutschland CDU Niedersachsen CDU Fraktion Niedersachsen
CDU Kreisverband Rotenburg / Wümme CDU Kreisverband Heidekreis  
Heiner Ehlen Mechthild Ross-Luttmann Gudrun Pieper Lutz Winkelmann
Newsletter CDU.TV CDU-Mitgliedernetz  
© Reinhard Grindel MdB