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Rotenburger Kreiszeitung vom 26.10.11

Reinhard Grindel: Standort Rotenburg bleibt erhalten

Neues Jägerbataillon soll in die Lent-Kaserne einziehen / Visselhövede hofft

KREIS ROTENBURG. Was geschieht mit den Bundeswehrstandorten im Landkreis Rotenburg? Heute wird Verteidigungsminister Thomas de Maizière die Reform präsentieren. Bereits gestern Abend sickerten erste Informationen durch. Auf Anfrage unserer Zeitung sagte der CDU-Bundestagsabgeordnete Reinhard Grindel: „Rotenburg bleibt erhalten.“

Grindel war zu erreichen, während die Klausurtagung mit dem Minister noch lief. Er sei sehr „zuversichtlich“, dass sich die ihm vorliegenden Informationen zur Rotenburger Lent-Kaserne bestätigten. Schließlich sei die Qualität dieses Standortes bekannt. Für die Fernmelder, die in der neuen Struktur der Bundeswehr nicht mehr auftauchten, soll in der Lent-Kaserne „ein neues Jägerbataillon aufgestellt werden“, so Grindel weiter – „in erheblicher Stärke und mit allem Drum und Dran.“ Erhalten bleibe damit auch das Bundeswehrdienstleistungszentrum an der Wümme. Über die Zukunft des Logistikbataillons 3 könne er nichts sagen, so der CDU-Abgeordnete im RK/VN-Gespräch. Es zeichne sich jedoch ab, dass Rotenburg etwa 20 bis 25 Prozent der Soldaten verlieren werde, „das ist aber für die Wirtschaftskraft nicht so entscheidend“, meinte er. Es fielen zwar viele Wehrpflichtige weg, aber durch das Jägerbataillon kämen zahlreiche Soldaten mit einer längeren Verweildauer und entsprechenden Mannschaftsdienstgraden in die Kreisstadt.
Zum großen Standort in Seedorf lägen Informationen vor, wonach aus der Luftlandebrigade ein Regiment werde. „Gleichwohl wird Seedorf aufwachsen, weil der Führungsstab, der bisher in Oldenburg stationiert war, aller Voraussicht nach nach Seedorf verlegt wird“, so Grindel. Aber was passiert mit Visselhövede? Grindel: „Dazu kann ich nichts sagen, weil die weitere Nutzung der Richtfunkstrecke zur Stunde noch offen ist.“
„Ich kann definitiv nichts vorhersehen. Wir warten alle gespannt auf den Minister“, so Oberstleutnant Michael Kämmerer, Kommandeur der Visselhöveder Kaserne Lehnsheide, gestern Abend auf Nachfrage dieser Zeitung, ob denn die Gerüchte über eine mögliche Schließung des Standorts der Wahrheit entsprächen. Rund 650 Soldaten des Führungsunterstützungsbataillons 285, des abgesetzten technischen Zugs und eines Wartungszentrums leisten derzeit ihren Dienst in der Kaserne an der Vissel. Für heute um 14.30 Uhr hat Oberstleutnant Kämmerer alle Soldaten zu einem Fernsehnachmittag eingeladen. „Denn wir wollen die Entscheidungen des Verteidigungsministers natürlich live verfolgen.“ Der Optimismus ist in der Kaserne nicht verflogen: „Auch wenn der Standort auf der Streichliste steht, wird sich für Visselhövede in den kommenden Jahren nichts ändern, weil die Reform von oben nach unten umgesetzt wird“, so Kämmerer. Ein Indiz dafür könnte auch sein, dass die Wände in den Fluren vor Kämmerers Dienstzimmer gerade mit frischer Farbe gestrichen werden...men/jw


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