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Böhme-Zeitung vom 02.01.12

Bundeswehrreform: Keine dramatische Auswirkung auf Munster

Gespräch mit dem Bundesverteidigungsminister

bz Munster/Berlin. Der für den Heidekreis zuständige CDU-Bundestagsabgeordnete Reinhard Grindel sieht sich in seiner Auffassung bestätigt, dass die Reduzierung des Bundeswehrstandorts Munster keine dramatischen Auswirkungen für die Stadt mit sich bringt. Er beruft sich dabei auf Gespräche mit Verteidigungsminister Thomas de Maizière und führenden Militärs im Bundesverteidigungsministerium.
„Der entscheidende Punkt ist, dass eine Reihe von Dienstposten, die im Zahlenwerk des Ministeriums auftauchen, gar nicht besetzt oder nicht mehr vorhanden sind. Das weiß jemand wie General Klaus Feldmann auch. Der größte Teil der Reduzierung entfällt außerdem auf den Wegfall von zwei Rekrutenkompanien im Zuge der Abschaffung der Wehrpflicht. Damit ist aber nicht der Umzug ganzer Familien verbunden“, betonte Grindel.
Im Bereich der zivilen Beschäftigten sei in der öffentlichen Debatte die Zahl der bisherigen Dienstposten (1170) und die Zahl der „Köpfe“, die diese besetzen (1519), oftmals verwechselt worden. Der CDU-Politiker hob außerdem hervor, dass völlig übersehen werde, dass die Zahl der Lehrgangsteilnehmer überhaupt nicht im Zahlenwerk auftauche, weil sie an mehreren Standorten ihren Dienst versehen. „Nach Auskunft des Ministeriums sind durchschnittlich 1400 Lehrgangsteilnehmer in Munster. Das wird wegen der Verstärkung des Offizieranwärterbataillons eher mehr werden“, sagte Grindel. Dieses sei auch eine wichtige Erkenntnis für einige Vermieter, die sich jetzt Sorgen machten, ob es noch eine Nachfrage von Soldaten nach Wohnraum gebe. „Davon ist selbstverständlich weiterhin auszugehen, gerade wegen der sehr hohen Zahl von Lehrgangsteilnehmern.“
Insgesamt geht der Abgeordnete von einem Verlust von 500 bis 600 Dienstposten aus, was ungefähr zehn Prozent entspreche. Angesichts einer Verringerung des Bundeswehrumfangs um 30 Prozent sei das für Munster ein gutes Ergebnis. Durch den Aufwuchs beim Brigadestab, dem Artelleriebataillon und dem Panzerbataillon gebe es außerdem die Chance, dass neue Familien nach Munster kommen.
Grindel kritisierte deshalb Bürgermeister Adolf Köthe für seine kritische Bewertung der Standortentscheidung. Er könne nicht verstehen, weshalb Köthe die Zukunft seiner Stadt zu einem Zeitpunkt schlecht rede, da es gelte, die Attraktivität Munsters zu betonen.


Reinhard Grindel im Gespräch mit Soldaten in Munster

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