Einbindung 1. Bild Einbindung 2. Bild Einbindung 3. Bild Einbindung 4. Bild Einbindung 5. Bild Einbindung 6. Bild
  • Schrift vergrößern
  • Schrift vergrößern
  • Standard wiederherstellen
  • Schrift verkleinern
  • Schrift verkleinern
 
Sie sind hier: Presse

Presse


zurück

Walsroder Zeitung vom 04.02.12

Gegen den Einsatz von Kindersoldaten

800 Walsroder Schüler beteiligen sich an der Aktion „Red Hands“ und zeigen mit Handabdrücken Flagge

Reinhard Grindel hatte ordentlich zu schleppen, als er am vergangenen Donnerstag das Walsroder Schulzentrum verließ. Im Gepäck hatte der CDU-Bundestagsabgeordnete einen großen Karton, vollgepackt mit Abdrücken von roten Händen. 800 Schüler der Realschule und der Felix-Nussbaum-Schule beteiligten sich auf diese Weise an der Aktion „Red Hands“ und brachten damit ihren Protest gegen den weltweiten Einsatz von Kindersoldaten zum Ausdruck.

Walsrode (mey). Die gesammelten Handabdrücke wird Grindel am Mittwoch, 8.Februar, gemeinsam mit anderen Wahlkreisabgeordneten an die Kinderkommission des Bundestags überreichen, die diese an die Vereinten Nationen weiterleitet. „Ihr kommt auf diese Weise an diejenigen heran, die mit der Aktion am meisten erreichen können“, versicherte Grindel den Schülern.
Die Leiterin der Realschule, Karin Spreckelsen, erklärte, wie Schüler und Lehrer auf das Unterrichtsthema Kindersoldaten und „Red Hands“ gekommen sind, das vom Wahlpflichtkurs Geschichte des achten Jahrgangs umgesetzt wurde. Schließlich gibt es hierzulande keine Kindersoldaten. „Wir haben eine enge Partnerschaft mit dem Volksbund deutsche Kriegsgräberfürsorge. Von ihm sind wir auf die Aktion hingewiesen worden“, sagte Spreckelsen. Die Hände würden es einfach machen, „Flagge zu zeigen“. Wie imposant 800 dieser aufgehängten Handabdrücke wirken, konnte die Schülerschaft in der vergangenen Woche im Foyer der Schule mit eigenen Augen sehen.
Weltweit sind rund 250.000 Kinder als Soldaten im Einsatz. Schwerpunkte sind Afrika und der asiatische Raum. Häufig werden die Kinder Opfer sexuellen Missbrauchs, und sie werden bereits in jungen Jahren traumatisiert. Zum Teil werden die Kinder aus ihren Familien gerissen und mit Drogen gefügig gemacht, zum Teil aber auch von den Familien selbst zum Dienst mit der Waffe genötigt, um für deren finanzielles Überleben zu sorgen. Grindel sieht deshalb einen engen Zusammenhang zwischen der Bekämpfung von Armut und der friedlichen Bekämpfung von Kindersoldaten.
Seit 2002 findet am 12. Februar der weltweite „Red Hand Day“ statt. Damit werden Kindersoldaten in den Fokus der Öffentlichkeit gerückt. Bis zum 14. November 2011 wurden weltweit 368.933 Handabdrücke gesammelt. Jede dieser Hände steht für den unausgesprochenen Satz: „Wir wollen keine Kinder als Kindersoldaten haben.“


Gegen Kinder als Kindersoldaten:
800 Schüler der Realschule und der Felix-Nussbaum-Schule Walsrode beteiligten sich an der Aktion „Red Hands“. Der CDU-Bundestagsabgeordnete Reinhard Grindel (Mitte) nahm den Karton mit den gesammelten roten Händen von den Schulsprechern in Empfang und kündigte an, dass die Hände an die Vereinten Nationen weitergeleitet werden.

zurück


CDU Deutschland CDU/CSU Fraktion Deutschland CDU Niedersachsen CDU Fraktion Niedersachsen
CDU Kreisverband Rotenburg / Wümme CDU Kreisverband Heidekreis  
Heiner Ehlen Mechthild Ross-Luttmann Gudrun Pieper Lutz Winkelmann
Newsletter CDU.TV CDU-Mitgliedernetz  
© Reinhard Grindel MdB