Einbindung 1. Bild Einbindung 2. Bild Einbindung 3. Bild Einbindung 4. Bild Einbindung 5. Bild Einbindung 6. Bild
  • Schrift vergrößern
  • Schrift vergrößern
  • Standard wiederherstellen
  • Schrift verkleinern
  • Schrift verkleinern
 
Sie sind hier: Presse

Presse


zurück

Böhmezeitung vom 16.03.12

„Integrationsleistung belohnen“

Grindel (CDU) macht Hoffnung im Abschiebefall

at Munster. Nach der guten Nachricht, dass die Härtefallkommission sich des Falls Hovhannisyan annehmen will, macht jetzt auch der Bundestagsabgeordnete Reinhard Grindel (CDU) weiter Hoffnung. Direkt beim niedersächsischen Innenminister Uwe Schünemann habe er dafür geworben, der Familie eine Zukunft in Deutschland zu ermöglichen.
„Die Fehler der Eltern kann man den Kindern nicht anlasten“, erklärte Grindel in Munster. Dort traf sich der CDU-Stadtverband zu seiner jährlichen Hauptversammlung im Kaiserhof. Der Bundestagsabgeordnete warb für eine differenzierte Betrachtung des Falls. Die Eltern hätten nicht alles richtig gemacht, die Anwälte der Familie aber auch nicht. Die drei Kinder könnten dafür nichts.
Die Familie Hovhannisyan kommt ursprünglich aus Armenien. Seit gut 19 Jahren leben die Mutter Maja und die drei Kinder Edgar, Emma und Aschot in Deutschland, am längsten in Munster. Am 18. Januar sollten sie in ihr Heimatland abgeschoben werden. Kurz vor dem Start der Maschine vom Frankfurter Flughafen wurde die Abschiebung zunächst gestoppt. Daraufhin stellte der Anwalt der Familie ein Gnadengesuch bei der Härtefallkommission, die beim Innenministerium in Hannover angesiedelt ist.
Grindel lobte vor allem die Kinder als in einer Weise integriert, die er nur als Bekenntnis „zu unserem Land“ werten könne. „Sie sprechen unsere Sprache“, hätten schulische Perspektiven, die darauf schließen ließen, dass sie ihren Lebensunterhalt künftig auch selbst verdienen könnten.
Nach Gesprächen mit den drei Kindern, so der Christdemokrat, sei er zu dem Schluss gekommen: „Die Integrationsleistung muss man belohnen.“ Zudem könne Deutschland inzwischen auf kein Kind verzichten. „Und wenn drei da sind, die gut sind, dann können wir es uns nicht leisten, sie wegzuschicken.“
Doch bevor der Innenminister tätig werden könne, müsse die Härtefallkommission über die Zukunft der drei Kinder, aber auch der Mutter beraten. Grindel rechnet mit einem Zeitraum von zwei Monaten, bis die Entscheidung fällt.


zurück


CDU Deutschland CDU/CSU Fraktion Deutschland CDU Niedersachsen CDU Fraktion Niedersachsen
CDU Kreisverband Rotenburg / Wümme CDU Kreisverband Heidekreis  
Heiner Ehlen Mechthild Ross-Luttmann Gudrun Pieper Lutz Winkelmann
Newsletter CDU.TV CDU-Mitgliedernetz  
© Reinhard Grindel MdB