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Böhme-Zeitung vom 17.03.12

Gauck soll dem Amt wieder Würde verleihen

Böhme-Zeitung befragt Bundestagsabgeordnete zur Präsidentenwahl

vo Berlin/Soltau. Nach dem Rücktritt von Christian Wulff vor gut vier Wochen wird am morgigen Sonntag ein neues Staatsoberhaupt gewählt. Im Vorfeld der Bundespräsidentenwahl hat die Böhme-Zeitung die für den hiesigen Wahlkreis 36 zuständigen Bundestagsabgeordneten um eine Aussage zu folgender Fragestellung gebeten: „Als Mitglied des Deutschen Bundestages gehören Sie der Bundesversammlung an, die den neuen Bundespräsidenten wählen wird. Aller Voraussicht nach wird es Joachim Gauck sein, der frühere Bundesbeauftragte für die Stasi-Unterlagen, auf den sich mit Ausnahme der Linken alle im Parlament vertretenen Parteien verständigt haben. Dennoch scheiden sich die Geister. Der Spiegel zum Beispiel schreibt, Gauck sei ‚für die einen erfrischend anders, für die anderen eine Zumutung‘. Warum ist er für Si der richtige Kandidat?“

Reinhard Grindel
Joachim Gauck steht inhaltlich und auch biographisch der CDU wesentlich näher als SPD oder Grünen. Deshalb werde ich ihn morgen mit großer Überzeugung zum Bundespräsidenten wählen. Der zur Freiheit berufene Mensch in seiner unverwechselbaren Würde muss im Mittelpunkt der Politik stehen. Dafür steht die CDU und auch Joachim Gauck.
Sein Leben lang hat er sich auf der Grundlage eines christlichen Menschenbildes engagiert. Freiheit und Verantwortung für den Menschen sind das Fundament des politischen Wirkens von Joachim Gauck und auch vieler in der CDU. Gauck hat einen großen Teil seines Lebens in einer Diktatur verbracht. Er kann uns Westdeutschen die Augen dafür öffnen, dass Demokratie, Freiheit, Marktwirtschaft, soziale Sicherheit und Wohlstand eben keine Selbstverständlichkeit sind und wir lernen, unser politisches System etwas mehr wertzuschätzen und uns für dessen Erhalt zu engagieren.
Sehr gut finde ich auch, dass sich der künftige Bundespräsident intensiv mit den Chancen und Risiken des Internets auseinandergesetzt hat. Kulturschaffende und Kreative sind existenziell darauf angewiesen, dass ihnen Urheberschutz und das Recht am geistigen Eigentum gewährt werden. Ich bin sicher, dass Joachim Gauck ihnen mehr Gehör verschaffen wird. Ich weiß nicht, weshalb seine Kandidatur eine Zumutung sein soll. Als Zumutung empfinde ich die Kandidatin der Linken, die mit der Stasi zusammengearbeitet hat. Da wähle ich lieber jemanden, der das menschenverachtende Tun der Stasi eindrucksvoll aufgearbeitet hat.


Reinhard Grindel (CDU): Werde Gauck mit großer Überzeugung wählen.

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