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Walsroder Zeitung vom 12.04.12

Die Brooklyn Bridge durchs Fenster sehen

Parlamentarisches Partnerschaftsprogramm: Franz Stegmann ein Jahr als „Botschafter“ in USA

Wenn Franz Stegmann (19) durch sein Bürofenster im Bad Fallingbosteler Rathaus blickt, dann sieht er die Freiheitsstatue oder die Brooklyn Bridge – zumindest manchmal im Geiste. Denn am 7.August startet sein Flugzeug Richtung New York. Der Auszubildende darf ein Jahr in den USA verbringen, das Parlamentarische Partnerschafts-Programm (PPP) macht’s möglich.

Bad Fallingbostel (ei). Ausbilder Jörg Bansemir und der Erste Stadtrat Ralf Tilschner als stellvertretender Verwaltungschef sehen diesen Erfolg „mit einem lachenden und einem weinenden Auge“. Natürlich gönnen die beiden dem Auszubildenden im Bereich Fachinformatik / Fachrichtung Systemintegration den Erfolg. „Franz Stegmann verfügt über hohe fachliche und auch soziale Kompetenz. Er zeigt überdurchschnittliche Leistungen“, urteilen die Vorgesetzten. Und so jemanden lässt niemand gerne gehen.
Auch sein „PPP-Pate“, der Bundestagsabgeordnete Reinhard Grindel, hält große Stücke auf den 19-jährigen. „Die jungen Leute sind ja auch als eine Art Botschafter in den USA“, erklärt der Politiker. Damit gehe es in den Vereinigten Staaten auch darum, das eine oder andere verzerrte Bild über good old Germany zurechtzurücken. „Manche glauben da drüben ja noch, Deutschland werden von Burgen und Schlössern bestimmt“, weiß der Auszubildende.
Franz Stegmann war noch nie in den USA – ein Grund mehr, sich auf das Auslandsjahr zu freuen. Noch reist er in Gedanken im Internet durchs Land der unbegrenzten Möglichkeiten, tauscht sich mit anderen Stipendiaten aus, die er in Vorbereitungsseminaren bereits kennen gelernt hat. „Die Größe fasziniert mich“, antwortet Stegmann auf die Frage nach den Gründen für seine Bewerbung, „die Natur dort reizt mich, außerdem wird Sport in den USA groß geschrieben“. Unter anderem als Fußball-Schiedsrichter ist der Bad Fallingbosteler aktiv, pfeift in der Kreisliga Spiele der Herrenmannschaften. Die Liga wird ihn ebenso vermissen wie Vater Wilfried, Mutter Dörte, Bruder Friedrich und alle Freunde. „Na ja, ein Jahr ist nicht ewig.“
Nach dem Start in New York, wo ein Vorbereitungskurs auf dem Programm steht, geht es irgendwo hin - der Ort steht noch nicht fest. Auto kaufen, College, Arbeit, Leben in einer Gastfamilie, das Land erkunden: Die Liste der Vorhaben ist lang. „Ein Ziel ist es, ein Praktikum bei einem Kongressabgeordneten zu bekommen“, hat Franz Stegmann im Sinn.
Zurzeit herrscht im Leben des 19-Jährigen Aufbruchstimmung. Stegmann selbst hat die Ausbildung im Juni beendet, viele Freunde stehen vor dem Abitur und verlassen anschließend die Heide. Er selbst will das Jahr nutzen: Englischkenntnisse verbessern, Erfahrungen sammeln und die „Sicht der Dinge erweitern“. Schon bei einem vierwöchigen Auslandspraktikum im spanischen Sevilla hat der Computerexperte festgestellt, dass „da vieles anders gemacht wird“. Anschließend plant der 19-Jährige, die Fachhochschulreife zu erwerben und in Lüneburg Informatik zu studieren. Ob er vielleicht sogar in den USA bleibt? „Denkbar ist alles“, lächelt Stegmann.


An der Kirche vorbei die Brooklyn Bridge sehen:
Franz Stegmann (19), Auszubildender in der Bad Fallingbosteler Stadtverwaltung, gehört zu den wenigen jungen Berufstätigen in Deutschland, die ein Jahr im Rahmen des PPP (Parlamentarisches Partnerschafts-Programm) in den USA verbringen dürfen.
Von links Ralf Tilschner, Franz Stegmann, MdB Reinhard Grindel, Jörg Bansemir.

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