Einbindung 1. Bild Einbindung 2. Bild Einbindung 3. Bild Einbindung 4. Bild Einbindung 5. Bild Einbindung 6. Bild
  • Schrift vergrößern
  • Schrift vergrößern
  • Standard wiederherstellen
  • Schrift verkleinern
  • Schrift verkleinern
 
Sie sind hier: Presse

Presse


zurück

Heidekurier vom 08.07.12

„Planungssicherheit“

Bundeswehr-Strukturreform: Grindel zu Ablauf in Munster

Munster. „Die Masse der Umstrukturierungsmaßnahmen am Standort Munster erfolgt Mitte 2015. Mit einigen Soldaten, deren Einheiten früher von Umstrukturierungen betroffen sind, finden bereits erste Personalgespräche statt. Alle Soldaten bekommen Planungssicherheit“ - diese Bilanz hat jetzt der CDU-Bundestagsabgeordnete Reinhard Grindel nach einem Besuch des Standorts Munster gezogen.
Nach Gesprächen mit den Brigadegenerälen Bernd Schütt (Ausbildungszentrum) und Norbert Wagner (Lehrbrigade) verweist Grindel darauf, dass die Soldaten bei Bedarf nach der Umgliederung der Einheiten weitere zwei Jahren auf ihren Stellen verbleiben könnten. Das Gros der betroffenen Zeitsoldaten könne bis 2018 in Munster Dienst tun und werde damit kaum von der Strukturreform betroffen.
Ein Vorteil für Munster sei, dass es in der neuen Struktur zu längeren Verpflichtungen der Soldaten kommen werde, von bisher vier auf acht Jahre. Außerdem würden bereits 2013 eine Raketenartilleriebatterie, eine Kompanie im Offizieranwärterbataillon und zusätzliche OMLT-Kräfte („Operational Mentoring and Liaison-Team“) bei der Panzerlehrbrigade aufgestellt, die rund 300 Dienstposten beinhalten. „Munster hat also die große Chance, dass sich Neubürger hier auf Dauer niederlassen“, betont der Christdemokrat. Schütt, so heißt es in einer Mitteilung, habe in dem Gespräch mit dem Abgeordneten hervorgehoben, dass Munster der größte Heeresstandort bleibe und im Schnitt zusätzlich 1.000 Lehrgangsteilnehmer beheimate.
Im Rahmen seines Besuchs traf sich Grindel auch mit Soldaten der Panzerlehrbrigade, die in verschiedenen Orten Afghanistans bis zu sieben Monaten im Einsatz seien. Die Soldaten hätten eindringlich gefordert, so heißt es weiter, dass der geplante Rückzug aus Afghanistan 2014 nicht datumsbezogen, sondern lageangemessen erfolgen solle.
Die Bundeswehr müsse mit Fähigkeiten im Land verbleiben, die eine nachhaltige Stabilität gewährleisteten. Es seien an vielen Stellen terroristische Strukturen weitgehend ausgeschaltet worden. Die Bedrohungssituation durch Islamisten und die organisierte Kriminalität in Afghanistan sei jedoch nach wie vor so groß, dass bei einem übereilten und ungeordneten Rückzug viel erfolgreiche Aufbauarbeit wieder gefährdet werden könnte. Afghanische Soldaten und Polizeikräfte müssten wirtschaftlich so ausgestattet werden, dass sie den Verlockungen der Kriminalität und der Islamisten widerstünden.
Dazu der CDU-Abgeordnete: „Es ist jetzt politische Führung im Land gefragt. So verständlich der Wunsch vieler Bürger ist, dass wir den Afghanistan-Einsatz zu einem baldigen Ende führen, so sehr muss die Politik jetzt vermitteln, dass es unsere Verpflichtung ist, das Land sich nicht selbst zu überlassen, sondern wir nach wie vor Fähigkeiten für sichere Lebensbedingungen zur Verfügung stellen müssen“, betonte der CDU-Abgeordnete. Grindel habe auch den Wunsch der Soldaten mitgenommen, die Betreuungskommunikation weiter zu verbessern und dafür zu sorgen, dass bei der Einsatzvorbereitung bereits die gesamte Ausrüstung zu Verfügung stehe, die im Einsatz benutzt werde.


CDU-Bundestagsabgeordneter Reinhard Grindel und Brigadegeneral Bernd Schütt

zurück


CDU Deutschland CDU/CSU Fraktion Deutschland CDU Niedersachsen CDU Fraktion Niedersachsen
CDU Kreisverband Rotenburg / Wümme CDU Kreisverband Heidekreis  
Heiner Ehlen Mechthild Ross-Luttmann Gudrun Pieper Lutz Winkelmann
Newsletter CDU.TV CDU-Mitgliedernetz  
© Reinhard Grindel MdB