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Rotenburger Kreiszeitung vom 27.07.12

„Bemühungen um die IGS gefährden Schulstandorte“

Interview: MdB Reinhard Grindel über seinen Besuch in der Samtgemeinde

von Lars Warnecke

FINTEL. Er kam, sah und staunte. Am Dienstag machte Bundestagsabgeordneter Reinhard Grindel (CDU) auf seiner Sommertour Station in der Samtgemeinde. Beeindruckt zeigte er sich vom neuen Finteler Kirchengemeindezentrum, aber auch ein Abstecher zum Kfz-Handwerksbetrieb von Gerd Stünkel und zur Fischmastanlage von Steffen Florin standen auf dem Programm. Am Ende des Tages zog der 501-Jährige im Gespräch mit unserer Zeitung Bilanz.

Herr Grindel, welche Eindrücke nehmen Sie von Ihrem heutigen Besuch in Fintel mit nach Hause?
Reinhard Grindel: Ich habe einen sehr engagierten Kfz-Handwerksbetrieb kennen gelernt, der mir vermittelt hat, dass sich die Abwrackprämie keineswegs negativ auf die Kfz-Werkstätten ausgewirkt hat. Der starke Neuwagenkauf hat sogar dazu geführt, dass man umso mehr im Reparaturbereich zu tun hat. Was ich auch festgestellt habe: Der Fachkräftemangel ist in der Samtgemeinde angekommen. Deshalb wird noch stärker von den örtlichen Handwerksbetrieben ausgebildet, was ich sehr unterstütze.

Über was haben Sie mit ihren Parteifreunden der CDU gesprochen?
Grindel: Natürlich habe ich sie gefragt, wie man hier die Kommunalwahl verarbeitet hat. Die Mehrheitsverhältnisse haben sich geändert – Anlass, sich neu aufzustellen und wieder anzugreifen. Das tut man auch. Ich stelle fest, dass man versucht, mit großem Erfolg Jüngere für die Arbeit in der Kommunalpolitik zu gewinnen. Auch ist mir vermittelt worden, dass diejenigen, die vorher Opposition waren und jetzt regieren, merken, dass Regieren eine Herausforderung darstellt und Probleme nun doch anders gesehen werden. Alles in allem ist der Samtgemeindeverband hier gut im Schuss.

Hatten die Bürger Anliegen an sie, die sie politisch weiterverfolgen werden?
Grindel: Natürlich nehmen die Bürger die Gelegenheit wahr, einen zu aktuellen bundespolitischen Themen zu befragen. Vorhin in der Fischzucht sind Fragen zum Euro gestellt worden. Auch bin ich darum gebeten worden, mich für die Fortführung der Jugendarbeit in der Gemeinde einzusetzen. Hier liegt ja offenbar einiges aus finanziellen Gründen im Argen.

Sie haben sich heute Nachmittag das neue Gemeindezentrum angeschaut. Welchen Stellenwert nimmt die Einrichtung Ihrer Ansicht nach für die Region ein?
Grindel: Einen sehr großen, weil sich die Kirche hier überhaupt nicht auf dem Rückzug befindet. Es ist ein Zirkelschlag in die Gesellschaft, eben durch das vorhandene große Angebot an Veranstaltungen und durch die Jugendarbeit. Hier wird versucht, Menschen in die Nähe der Kirche zu bringen, die sonst den Weg nicht finden würden. Das halte ich für völlig richtig.

Wie ist die Samtgemeinde Ihrer Beobachtung nach insgesamt aufgestellt?
Grindel: Ich glaube, dass man hier durch den Metronom-Anschluss in Lauenbrück gute Entwicklungsmöglichkeiten hat. Mit Blick auf Arbeitsplätze ist die Struktur solide. In dieser Mischung kann das in Zukunft auch eine gute Perspektive haben. Sicher, an der einen oder anderen Stelle wird die Samtgemeinde finanziell auf den Prüfstand gestellt werden. Wichtig ist, dass die so genannten weichen Standortfaktoren, ganz vorneweg der Bereich Schulen und Kindergärten, erhalten bleiben. Deswegen sehe ich auch Bemühungen um eine IGS kritisch, weil exemplarisch an der Samtgemeinde deutlich wird, dass das ganz konkret Schulstandorte gefährdet.


Im Gefolge seiner Finteler Parteifreunde besuchte Reinhard Grindel auch die Fischaufzuchtstation im ehemaligen Kuhstall.
Foto: Warnecke

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