Einbindung 1. Bild Einbindung 2. Bild Einbindung 3. Bild Einbindung 4. Bild Einbindung 5. Bild Einbindung 6. Bild
  • Schrift vergrößern
  • Schrift vergrößern
  • Standard wiederherstellen
  • Schrift verkleinern
  • Schrift verkleinern
 
Sie sind hier: Presse

Presse


zurück

Böhme-Zeitung vom 03.08.12

Raiffeisen-Markt „wandert“ ans Buschfeld

Grindel fordert bei Stader Saatzucht Korrekturen am EEG

vo Schneverdingen. Korrekturen am Erneuerbare Energien Gesetz (EEG) fordert der CDU-Bundestagsabgeordnete Reinhard Grindel. Durch den Biogas-Boom und die Ausweitung des Maisanbaues gerate die Landwirtschaft zunehmend unter Druck, sagte Grindel bei seinem Besuch bei der Agravis-Landmaschinenwerkstatt und der Stader Saatzucht in Schneverdingen.
Er sprach von Sorgen, die ihm von „ordentlichen bäuerlichen Betrieben“ zugetragen würden: Immer mehr könnten bei den exorbitant gestiegenen Pachtpreisen nicht mehr mithalten.
Dass er damit ein heißes Eisen angefasst hat, machte die Reaktion seines Parteifreunds Welf-Heinrich Klaer deutlich, der auf die „enorme Wertschöpfung“ durch Biogasproduktion verwies.
Das wolle er nicht in Frage stellen, so Grindel. Betreiber bestehende Anlagen müssten Planungssicherheit haben. Dennoch könne die Entwicklung nicht unverändert weitergehen: „Der Druck muss von der Fläche genommen werden.“
45000 Hektar Mais werden im Geschäftsbereich der Stader Saatzucht geerntet, so Vorstand Hans-Jürgen Brunkhorst. Das gehe zu Lasten des traditionellen landwirtschaftlichen Warengeschäfts, des Kartoffel- und vor allem des Getreideanbaus. Innerhalb weniger Jahre habe sich die Menge des abgelieferten Getreides um 30 Prozent reduziert. Die Schneverdinger Niederlassung ist nur noch Zwischenstation für das geerntete Getreide, das innerhalb von 24 Stunden abtransportiert wird. Die nicht mehr benötigte Kartoffelhalle der Saatzucht hatte die Agravis-Niederlassung vor zwei Jahren übernommen und zur modernen Werkstatt umgebaut.

280 Millionen Euro Umsatz

Jetzt will die Saatzucht-Genossenschaft mit Sitz in Stade und einem Jahresumsatz von 280 Millionen Euro ihre südlichste, von Rüdiger Worthmann geleitete Betriebsstätte kräftig aufwerten. Am gestrigen Donnerstag unterschrieben die beiden Vorstände –Brunkhorst und Axel Lohse – den Bauantrag für einen umfassenden Um- und Ausbau des im Jahr 2000 übernommenen Standorts am Buschfeld. Auffälligste Veränderung soll die Integration eines Raiffeisen-Marktes mit einer Fläche von 870 Quadratmetern sein – und damit verbunden eine optische Aufwertung des Gebäudekomplexes. Wenn der neue Markt mit erweiterter Angebotspalette im nächsten Jahr fertiggestellt sei, habe der alte an der Bahnhofstraße „seine Schuldigkeit getan“.
Befragt nach dem Volumen sprach der Vorstand von einen „hoffentlich unter siebenstelligen Betrag“. Zu den aktuell acht Saatzucht-Mitarbeitern – jeweils vier im Warenlager und im Markt – könnten dann bis zu weitere vier kommen. Lohse malte das Bild eines „landwirtschaftlichen Zentrums der kurzen Wege“ durch die Verzahnung zweier leistungsstarker Unternehmen. Dazu gehöre auch die von der Saatzucht betriebene SB-Tankstelle.


Jürgen Schröder (rechts), der Leiter der Agravis-Niederlasung, erläutert (von links) dem Saatzucht-Vorstand Hans-Jürgen Brunkhorst, Bundestagsabgeordneter Reinhard Grindel und Saatzucht-Vorstand Axel Lohse die neue Werkstatthalle.

zurück


CDU Deutschland CDU/CSU Fraktion Deutschland CDU Niedersachsen CDU Fraktion Niedersachsen
CDU Kreisverband Rotenburg / Wümme CDU Kreisverband Heidekreis  
Heiner Ehlen Mechthild Ross-Luttmann Gudrun Pieper Lutz Winkelmann
Newsletter CDU.TV CDU-Mitgliedernetz  
© Reinhard Grindel MdB