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Achimer Kurier vom 08.08.12

Bomben für Pazifisten

CDU-Bundestagsabgeordneter Reinhard Grindel besucht Aries / Schnelles Internet als Standortfaktor

von Uwe Dammann

Bomben für Pazifisten nennt Klaus-Dieter Szczesny seine Blumensamen, die triste Stadtlandschaften in Natur verwandeln können. Die Produkte seines Unternehmens sind international gefragt.

Stapel. „Kreative Ideen und jahrelange Erfahrung in einem Nischenmarkt zeichnen die Firma Aries aus. Es ist immer wieder beeindruckend zu sehen, welche Innovationskraft in Betrieben unseres ländlichen Raums steckt“, meint auch der CDU-Bundestagsabgeordnete Reinhard Grindel anlässlich seines Besuchs des Unternehmens „Aries Umweltprodukte“ in Stapel. „Bomben für Pazifisten“ hatte Geschäftsführer Klaus Dieter Szczesny bei der Vorstellung seine Samenbomben mit einem Schmunzeln bezeichnet. Sie gehören zu den gefragtesten Produkten seines Hauses. Dabei handelt es sich um Samenmischungen, die bevorzugt im städtischen Bereich zur Begrünung beitragen.
Die professionelle Herstellung der Samenbomben gehört zu den Betriebsgeheimnissen der Firma, die wiederholt dank ihrer innovativen Produkte auf Fachmessen Preise entgegennehmen konnte. Szczesny berichtete dem Abgeordneten, der von Samtgemeindebürgermeister Markus Luckhaus und von Vertretern der Sottrumer CDU begleitet wurde, von steigenden Absatzzahlen im Inland und im europäischen Ausland. Mit Bio-Drogerieprodukten und umweltfreundlichen Insektenabwehrmitteln konnte sich die Firma international einen Namen machen. An die Kommunalpolitik gerichtet freute sich Klaus Dieter Szczesny über die verbesserte Internetanbindung Stapels, die für den Kundenkontakt seines Unternehmens eine wichtige Rolle spielt.
Im Februar 2011 wurde die „Guerilla Gardening Samenbombe“ auf der Biofach-Messe in Nürnberg als „bestes neues Produkt“ ausgezeichnet. „Das war der Hammer“, kommentierte Szczesny das Prädikatssiegel. „Dabei sind wir gar nicht die Erfinder oder Vorreiter. Das Produkt hat einfach den Nerv der Zeit getroffen“, glaubt der Lokalpolitiker, der sich bei den Grünen engagiert. Viele Unternehmen haben zwischenzeitlich die Samenspende als Alternative zum Werbegeschenk entdeckt.
Ehe von Hand die etwa 2,8 Zentimeter große Kugel geformt werden kann, muss alles gründlich miteinander vermengt werden. Nach langem Hin und Her hat sich dazu eine Bäckereimaschine zum Rühren und Kneten am besten bewährt. „Alles muss schnell genug getrocknet werden, damit nichts keimt. Und das muss schonend passieren, damit die Saat keinen Schaden nimmt – also nicht heißer als 30 Grad.“
Wenn alles planmäßig verläuft, schrumpft die standardisierte Blumenbombe dabei auf einen Durchmesser von 2,5 Zentimeter. Diese kleine Bombe kann die explosive Blühkraft für Ringel- und Kornblume von Tagetes, Malve, Sonnenhut und Sonnenblumen entwickeln und damit Großstädte aus der Tristesse befreien. „Jede Kugel enthält 40 bis 60 Keime, damit jedenfalls die Hälfte kommt. Es sei denn, man wirft sie auf Beton, dann wird das natürlich nichts.“ Aus Sicht des Horstedters ist es „ein Produkt, dem man sehr guten Gewissens auf die Beine helfen kann. Es passt in unsere Geschäftsphilosophie“, sagt Szczesny über die Bomben.


Freuen sich über den internationalen Erfolg der Firma Aries (v.l.): Franz Brettmann, Hans-Jürgen Krahn, Reeßums Bürgermeister Wilfried Kirchner, Geschäftsführer Klaus Dieter Szczesny, Reinhard Grindel MdB, Dr. Friederike Paar und Samtgemeindebürgermeister Markus Luckhaus

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