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Rotenburger Kreiszeitung vom 08.08.12

„Wir müssen den Druck von der Fläche nehmen“

CDU-Bundestagsabgeordneter besucht Landwirt Claus Meyer in Jeddingen

Jeddingen. Bundestagsabgeordneter Reinhard Grindel (CDU) hat den landwirtschaftlichen Betrieb von Claus Meyer in Jeddingen besucht, um sich vor Ort ein Bild von den Auswirkungen der Verbreitung von Biogasanlagen zu machen.

„Ich teile die Sorgen vieler Landwirte in meinem Wahlkreis, die immer höhere Pachten und Futtermittelpreise zahlen müssen. Die Flächenkonkurrenz wird ein immer größeres Problem. Wir müssen den Druck von der Fläche nehmen, der zweifelsohne durch die vielen Biogasanlagen entstanden ist“, fasste Grindel seine Eindrücke in einer Pressemitteilung zusammen.
Durch die Energiewende habe die Biomasse eine große Bedeutung. Grindel betonte, dass die Landwirte, die in Biogasanlagen investiert hätten, Planungssicherheit bräuchten. „Deshalb müssen wir an anderer Stelle aufpassen, dass nicht immer noch mehr Fläche aus der Nahrungsmittelproduktion herausgenommen wird.“
So werde die Bundesregierung in Brüssel verhindern müssen, dass die EU neue Vorschriften zur Flächenstilllegung beschließt. Die CDU in Niedersachsen fordert, den Ausgleich für Flächenverbrauch im Straßenbau oder bei Windkraftanlagen nicht durch gute Ackerböden vorzunehmen, sondern durch Geldzahlungen für qualifizierten Naturschutz. „Wir kommen auch an ethische Grenzen, wenn immer mehr Flächen für die Nahrungs- und Futtermittelproduktion wegfallen“, meinte Grindel. Die relativ stabilen Milchpreise nutzten den Bauern wenig, wenn neben den Energiepreisen auch die Futtermittelkosten immer höher steigen. Bei der letzten EEG-Reform sei der Maisanteil bei Biogasanlagen auf 60 Prozent gedeckelt worden. Das sei aber nicht ausreichend. Claus Meyer und der CDU-Abgeordnete stimmten überein, dass neue Pflanzen erforscht werden müssten, die effizienter seien als Mais. Es gebe einige Blüh- und Wildpflanzen, die ökonomisch und ökologisch vielversprechend seien. Grindel bezeichnete Biogas als „wichtigen Wirtschaftsfaktor in der Region“ mit einer erheblichen Wertschöpfung und neuen Einkommensperspektiven. „Deshalb muss es uns gelingen, zu einer energetischen Nutzung von Biomasse zu kommen, die ökonomisch tragfähig, ökologisch unbedenklich und sozial verträglich ist“, erklärte Grindel.
Visselhövedes CDU-Chef Willi Bargfrede kündigte an, aus Anlass geplanten Maststalls inBuchholz in seiner Partei eine breite Debatte über Großanlagen im ländlichen Raum führen zu wollen. „Wir wollen nicht, dass gewachsene Strukturen kaputt gehen“, meinte Bargfrede.


v.l: Landwirt Claus Meyer, Annegret Pralle, Bernd Luttmann, CDU-Gemeindeverbandsvorsitzender Willi Bargfrede, Ulrike Meier-Sander und Reinhard Grindel MdB

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