Einbindung 1. Bild Einbindung 2. Bild Einbindung 3. Bild Einbindung 4. Bild Einbindung 5. Bild Einbindung 6. Bild
  • Schrift vergrößern
  • Schrift vergrößern
  • Standard wiederherstellen
  • Schrift verkleinern
  • Schrift verkleinern
 
Sie sind hier: Presse

Presse


zurück

Böhme-Zeitung vom 04.09.12

Grindel und Köthe beenden ihren Streit

Gemeinsam für Tiefengeothermieprojekt

bz.Munster. Der CDU-Bundestagsabgeordnete Reinhard Grindel und Munsters Bürgermeister Adolf Köthe haben ihre Kontroverse beigelegt. Beide setzen sich jetzt gemeinsam für das Geothermie-Projekt der Stadtwerke ein. Durch Tiefengeothermie wollen die Stadtwerke Munster-Bispingen die gesamten Liegenschaften der Bundeswehr in Munster vor allem mit Fernwärme und auch Strom versorgen. „Das ist ein wichtiges Leuchtturmprojekt für den Norden Niedersachsens“, betonte Köthe. Grindel berichtete dem Bürgermeister von Überlegungen im Bundesumweltministerium, wegen der geologischen Gesamtlage und guten Vorarbeiten der Stadtwerke, Forschungsbohrungen finanziell zu unterstützen.
In dem von Munsters CDU-Fraktionschef Gerd Engel organisierten Treffen beendeten Grindel und Köthe ihre Auseinandersetzung über die Auswirkungen der Standortplanung der Bundeswehr für Munster bei. Köthe erneuerte seine Bedenken gegenüber Einschätzungen von Bundesverteidigungsminister Thomas de Maizière, dass es kaum Einbußen bei der Kaufkraft in Munster geben werde, weil vor allem Wehrpflichtige Munster verlassen würden. „Es gehen natürlich auch eine Reihe von Berufssoldaten und zivilen Beschäftigten; das werden wir schon spüren. Ich stimme aber mit dem Abgeordneten Grindel überein, dass angesichts der Reduzierung der Bundeswehr um ein Drittel gewisse Einbußen in Munster kaum zu vermeiden waren.“
Gemeinsam müsse es jetzt darum gehen, so Grindel, auch weiterhin die Vorzüge Munsters als größter Heeresstandort der Bundeswehr darzustellen und viele Soldatenfamilien dafür zu gewinnen, sich in Munster niederzulassen. Dafür wolle er auch bei seiner Rede anlässlich des öffentlichen Gelöbnisses am 6. September werben.
Bürgermeister Köthe würdigte das Engagement des Abgeordneten gegen eine Änderung des Meldegesetzes, die im Haushalt der Örztestadt zu Einnahmeausfällen von bis zu 500.000 Euro geführt hätten. Grindel unterrichtete Köthe von Bestrebungen des Bundeswehrverbandes, im Rahmen der Beratungen des Meldegesetzes im Bundesrat Änderungen durchzusetzen. „Wir müssen jetzt prüfen, inwieweit wir zu Gunsten der Soldaten für Entbürokratisierung sorgen können, ohne dass dies Löcher in den Etat von Munster reißt.“
Köthe und Grindel vereinbarten, in allen bundespolitischen Fragen, die einen Bezug zu Munster haben, eng und vertrauensvoll zusammen zu arbeiten. „Öffentliche Kontroversen sind nicht zielführend und wollen wir vermeiden.“


Treffen Munsteraner Rathaus (von links): Reinhard Grindel, Bürgermeister Adolf Köthe und CDU-Fraktionschef Gerd Engel

zurück


CDU Deutschland CDU/CSU Fraktion Deutschland CDU Niedersachsen CDU Fraktion Niedersachsen
CDU Kreisverband Rotenburg / Wümme CDU Kreisverband Heidekreis  
Heiner Ehlen Mechthild Ross-Luttmann Gudrun Pieper Lutz Winkelmann
Newsletter CDU.TV CDU-Mitgliedernetz  
© Reinhard Grindel MdB