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Walsroder Zeitung vom 18.09.12

Wertekompass für die Zukunft

„Tag der Heimat“ / Bundesweites Motto: Erbe erhalten – Zukunft gestalten

In einer Zeit, in der das „Ich“ zu sehr im Mittelpunkt stehe, rücke hier das „Wir“ wieder in den Vordergrund: Das sagte Reinhard Grindel, Mitglied des Bundestages, bei seiner Festrede beim „Tag der Heimat“ im Hof der Heidmark in Bad Fallingbostel. Die Feierstunde, ausgerichtet vom Kreisverband Fallingbostel des Bund der Vertriebenen unter Vorsitz von Manfred Jeschke, stand unter dem bundesweiten Motto „Erbe erhalten – Zukunft gestalten“. Dazu Grindel weiter: „Das Motto zeigt genau, welche Motivation die Mitglieder anhält, die Erfahrungen an die Vertreibung nach dem Zweiten Weltkrieg wach zu halten.“

Bad Fallingbostel (lip). Reinhard Grindel forderte zudem: „Wir brauchen in Deutschland eine Erinnerungs- und Gedenkkultur. Ebenso eine Wissenskultur, die alle Facetten der deutschen Geschichte umfasst.“ Denn nur wer wisse, wo er herkäme, werde auch „einen Wertekompass haben, um die Zukunft in die richtige Richtung zu gestalten“, fügte er hinzu. Genau aus diesem Grund war es für den Bundestagsabgeordneten kein Zufall, dass „gerade in dieser Zeit der Globalisierung das Thema Heimat wieder eine große Bedeutung erhält“. Denn die Heimat sei in einer immer unüberschaubareren Welt ein Ort, der einem Vertrautheit und Geborgenheit gebe, so Grindel weiter.
Dieses Erbe zu erhalten heißt auch, die Erinnerung der Umsiedlung und Vertreibung der insgesamt 14 Millionen Deutschen wachzuhalten. Viele wurden im Grenzdurchgangslager Friedland, dem „Tor zur Freiheit“, betreut, wo im Herbst 2014 das Museum Friedland eröffnet werde. Die Mahnung des Schicksals der Vertriebenen habe „leider nichts an Aktualität eingebüßt, denn Friedland ist immer noch eine Aufnahmeeinrichtung für Flüchtlinge“, so Reinhard Grindel.
Für die Landtagsabgeordnete Gudrun Pieper bedeutete das Motto „sehr viel“. Denn ihre Mutter sei zehn Jahre lang in russischer Gefangenschaft gewesen und über Friedland hierher gekommen, so Pieper. „Sie hat so schöne Geschichten über ihre Heimat erzählt, da habe ich immer ganz gespannt zugehört. Und nur wer sich erinnert, kann durch die Erfahrungen der älteren Generation auch eine friedvolle Zukunft gestalten – am besten alle gemeinsam.“ Musikalisch umrahmten die Mitglieder von Posaunenchor Dorfmark und der Chorgruppe der Landsmannschaften aus Soltau die Veranstaltung.
In der Heimatstube der Rummelsburger erläuterte zudem Hans-Ulrich Kuchenbäcker die Partnerschaft zwischen dem Heidekreis und der Stadt Bad Fallingbostel und dem ehemaligen Rummelsburg, heute Miastko, in Pommern.


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