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Böhme-Zeitung vom 20.10.12

Härtefallkommission: Familie Hovhannisyan soll bleiben

Innenminister muss aber noch zustimmen – Entscheidung an Auflagen gebunden

at Munster. Die Munsteraner Familie Hovhannisyan darf in Deutschland bleiben – vorbehaltlich der Zustimmung des niedersächsischen Innenministers Uwe Schünemann. Die Härtefallkommission hat am Donnerstag ein positives Votum gefällt und damit eine Perspektive für ein Bleiberecht eröffnet.
Das geht aus einer Mitteilung des Bundestagsabgeordneten Reinhard Grindel (CDU) hervor, der sich seit Monaten für die Familie aus Armenien stark macht.
Mit der Entscheidung der Härtefallkommission geht für die Geschwister Emma, Ashot und Edgar sowie für deren Mutter Maja Hovhannisyan eine lange Zeit der Unsicherheit zu Ende. „Jetzt ist alles gut.“ Ashot und Emma freuen sich über die Nachricht riesig, können sie kaum fassen. Sie hätten mit einer Entscheidung gerechnet, seien aber dennoch erstaunt, dass es nun so schnell gegangen sei, erzählen sie der Böhme-Zeitung.
Und Grindel freut sich für die Familie Hovhannisyan: „Ich habe bereits den niedersächsischen Innenminister Uwe Schünemann gebeten, dem Votum der Härtefallkommission zu entsprechen und der Familie einen gesicherten Aufenthaltsstatus zu gewähren“, sagt der CDU-Bundestagsabgeordnete.
Nach ersten Informationen verbindet die Härtefallkommission ihre Entscheidung mit der Auflage, dass die Familie sich ordnungsgemäße Pässe beschaffen und sich darum bemühen muss, ihren Lebensunterhalt selbst zu bestreiten. Sind diese Voraussetzungen erfüllt, erhält die Familie statt einer Duldung eine reguläre unbefristete Aufenthaltserlaubnis.
Grindel sagte zu, auch bei der Beschaffung der Pässe zu unterstützen. Er erklärte sich bereit, sich beim armenischen Botschafter dafür einzusetzen, dass „unbürokratisch geholfen wird“. Auch an den Integrationserfolgen zweifelt er nicht.
Edgar geht weiter zur Schule, Emma hat ihre Prüfungen bestanden. Sie ist staatlich geprüfte Kosmetikerin und arbeitet freiberuflich. Ihr Bruder Ashot sitzt in Sachen Arbeit und Ausbildung schon lange wie auf Kohlen: „Ich könnte sofort anfangen“, betonte er in den vergangenen Monaten immer wieder. Jetzt ist alles etwas konkreter: Am Montag hat er ein Vorstellungsgespräch.


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