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Walsroder Zeitung vom 02.11.12

Straßenbauamt: „Was wir machen können, machen wir“

Erster Informationstermin zu Lärmschutzmaßnahmen in den Ortschaften nach Ausbau der Autobahn 7

Walsrode. Zu einem ersten Informationsaustausch über Lärmschutz an der Autobahn 7 trafen sich die Ortsvorsteher aus Krelingen, Westenholz und Bockhorn, Vertreter der Stadt Walsrode und Mitarbeiter des Niedersächsischen Straßenbauamtes auf Initiative des hiesigen CDU-Bundestagsabgeordneten Reinhard Grindel in Verden. Anlass waren die Einwendungen der Einwohner gegen die Planfeststellung für den Ausbau der Autobahn A 7.
Erörtert wurden die verschiedenen Lärmschutzmöglichkeiten hinsichtlich ihrer tatsächlichen Wirkung. Schnell wurde dabei klar, dass die geforderte schallbrechende Lärmschutzmauer nur für direkt an eine Autobahn grenzende Ortschaft wirkungsvoll ist, wie im Fall von Oerbke.
Dafür jedoch würden die betreffenden Ortschaften zu weit von der Autobahn entfernt liegen. „Einzig sinnvoll wäre der Bau mit offenporigem Asphalt. Der bringt immerhin eine Schallreduzierung von 5 dBA“, erläuterte der Geschäftsbereichsleiter des Straßenbauamtes Heiko Gerken.
Dieser Einbau sei allerdings nicht nur sehr teuer, sondern auch sehr aufwendig. Erneuerungen dieser Asphaltdecke müssten alle sechs bis acht Jahre vorgenommen werden. Reparaturmaßnahmen beispielsweise nach Unfällen würden gleich einen erheblichen Mehraufwand bedeuten, weil der Wasserablauf bei dieser Asphaltart unterhalb der Schichten durch die Poren erfolgt und auch bei Sanierung gewährleistet sein muss.
Gerken erklärte sich bereit, mit seinen Mitarbeitern diese Alternative hinsichtlich der Schallwirkung und Finanzierbarkeit zu berechnen. Reinhard Grindel will sich im Bundesverkehrsministerium für den Einbau einer OPA-Straßendecke einsetzen.
Die Gebietseinstufung als Mischgebiet seitens der Stadt Walsrode, die den gesetzlichen Berechnungen zugrunde liegt, könnte hinderlich sein für die Schaffung weiterer passiver Lärmschutzmaßnahmen, wie etwa der Einsatz von Lärmschutzfenstern. Wären die Ortschaften als reine Wohngebiete ausgewiesen, würde auch anders berechnet werden und mehr Wohnhäuser für passiven Lärmschutz in Frage kommen. Die Gebietseinstufung kommt jetzt auch noch einmal auf den Prüfstand.
Gerken betonte, er wolle keine unbegründeten Hoffnungen wecken, aber „alles was wir machen können, das machen wir.“ Westenholzer dürfen dagegen mit Erleichterungen rechnen. Durch die Sanierung der sehr maroden Fahrbahnoberfläche im Streckenabschnitt vor dem Walsroder Dreieck würde der Lärm schon erheblich reduziert werden. Es gebe auch keinerlei Veranlassung, die Umleitungsstrecke für Staufälle zukünftig über Westenholz zu führen.
Ebenfalls berechnet werden nun noch die Auswirkung eines neuen Parkplatzes und Möglichkeiten von Lärmsanierungsmaßnahmen infolge des wachsenden Verkehrs auf der A 27 für Krelingen. „Auch wenn wir nicht alle Forderungen der Ortschaften umsetzen können, so haben wir dennoch einen wichtigen Schritt getan, um den Menschen vor Ort zu helfen“, fasste Grindel das Ergebnis dieses ersten Termins zusammen.


Informationsaustausch im Niedersächsischen Straßenbauamt in Verden (v.l.): Swantje Hentschel und Andre Reutzel von der Stadt Walsrode, Bockhorns Ortsvorsteher Ulrich Voß, Vermittler Reinhard Grindel (MdB), Geschäftsbereichsleiter im Straßenbauamt Heiko Gerken, Fachbereichsleiter für Planung Sönke Zulauf und (sitzend) der zuständige Planer Karl-Heinz Krebs, Krelingens Ortsvorsteher Karl-Heinz Freitag und Klaus Gärtner, Ortsvorsteher aus Westenholz.

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