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Rotenburger Kreiszeitung vom 05.12.12

Im Zweifel für die Sicherheit

Fracking: Grindel spricht auf Tagung

Rotenburg/Berlin. Im Rahmen einer Rede auf einer internationalen Tagung des Bundesumweltministeriums zum Fracking in Berlin hat der heimische CDU-Bundestagsabgeordnete Reinhard Grindel sich für eine deutliche Verschärfung der Rechtsgrundlagen für Fracking ausgesprochen. Sowohl im Wasserhaushalts- als auch im Bergrecht müssten alle notwendigen Voraussetzungen getroffen werden, um in Gebieten zur Trinkwassergewinnung Fracking zu verbieten, heißt es in einem Schreiben des Abgeordneten an die Presse. Das schließe Heil- und Mineralquellen mit ein. „Wir sollten eine Tabuzone errichten, wo die Gesundheit des Menschen unmittelbar betroffen ist“, habe Grindel vor den rund 200 Teilnehmern des Kongresses gesagt. Er habe dort auf Einladung von Bundesumweltminister Peter Altmaier gesprochen. Mit Hilfe der Expertentagung wolle das Bundesumweltministerium jetzt die notwendigen Gesetzesvorschläge erarbeiten. Der Rotenburger CDU-Politiker habe von den Erdgasunternehmen verlangt, sich der Entwicklung von „Green Fracks“ mit größerer Dynamik zuzuwenden. Dabei handele es sich um Frackflüssigkeit, die ohne wassergefährdende Chemikalien auskomme. Grindel habe die Frage aufgeworfen, ob es nicht sinnvoll sein könne, ein Moratorium für Fracking zu erlassen, bis der „Green Frack“ entwickelt sei. Der CDU-Abgeordnete habe außerdem verbindliche Behandlungsverfahren für den sogenannten „Flowback“ gefordert, also das Gemisch aus Lagerstättenwasser, Gesteinsformationen und Chemikalien, das nach dem Fracking zu Tage gefördert wird. Es müsse künftig verbindliche Vorgaben für eine umweltgerechte Beförderung und Verpressung des „Flowback“ geben. Grindel wörtlich: „Ansonsten sehe ich kaum einen anderen Weg, als eine Aufbereitung des ‚Flowback‘ in Industriekläranlagen vorzuschreiben. Hier gilt der Grundsatz: im Zweifel für die Sicherheit!“ Der CDU-Politiker sprach sich außerdem für eine Bündelung der wasser- und bergrechtlichen Genehmigungsverfahren aus und für eine Konzentration der Zuständigkeiten bei den Umweltbehörden.


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