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Walsroder Zeitung vom 12.04.13

Grindel will sich für einen „Masterplan Aller“ starkmachen

CDU-Bundestagsabgeordneter trifft NABU-Vertreter / Bedeutung der Wasserrahmenrichtlinie hervorgehoben

Für einen landkreisübergreifenden Masterplan Aller hat sich der der CDU-Bundestagsabgeordnete Reinhard Grindel bei einem Treffen mit Vertretern des Naturschutzbundes Deutschland (NABU) ausgesprochen. Dieser Masterplan müsse Güteziele für die Entwicklung der Aller beinhalten, die dem Gewässerschutz und der Fischfauna zu Gute kommen sowie gleichzeitig hohe Standards für Hochwasserschutz und Deichsicherheit gewährleisten.

Schwarmstedt. „Die touristische Attraktivität der Aller, insbesondere für Radfahrer und Kanuwanderer, kann noch gesteigert werden. Dabei gilt es insbesondere eine bessere Infrastruktur durch zusätzliche touristische Anlaufstellen zu schaffen“, so Reinhard Grindel. Die NABU-Vertreter Rolf Göbbert und Bernd Witthuhn wünschen sich eine Durchgängigkeit der Aller, damit Fische von der Nordsee bis zum Harz gelangen können und hoben besonders die Vorgaben der EU-Wasserrahmenrichtlinie hervor, die eine Durchgängigkeit von Fließgewässern verlange. Dazu sollten neuere Fischtreppen, Ruheplätze für wandernde Fischarten und Sohlgleiten an den bisherigen Schleusen und Wehren beitragen. Göbbert und Witthuhn betonten, dass für den Hochwasserschutz das Profil zwischen den Deichen wichtig sei und forderten einen teilweisen Rückbau des Uferrandstreifens.
Grindel machte deutlich, dass Überlegungen für eine Renaturierung der Aller und die Interessen der Landwirtschaft miteinander in Einklang gebracht werden müssten. Die Menschen an der Aller seien auf umfassenden Hochwasserschutz angewiesen. CDU-Kreistagsfraktionschef Hermann Norden hob hervor, dass ein enger Schulterschluss mit den Landkreisen Celle und Verden nötig sei, da der Heidekreis auf die Regulierung der Aller zwischen Oberlauf im Landkreis Celle und Unterlauf im Landkreis Verden Acht geben müsse. Grindel will deshalb jetzt an alle drei Landräte der Kreise schreiben und sich für einen enge Zusammenarbeit beim Masterplan Aller einsetzen. Ebenso will er bei Verkehrsstaatssekretär Enak Ferlemann anregen, dass der NABU an der für Sommer geplanten Flusskonferenz in Celle teilnehmen könne. Der Unionsabgeordnete versicherte nochmals, dass der Bund sich aus seiner Unterhaltspflicht für die Aller nicht zurückziehen werde. Grindel: „Die Frage, ob der Bund über 20 Millionen Euro für die Sanierung von vier Schleusen aufbringt und die Einstufung der Aller als sogenannte sonstige Wasserstraße wegen fehlenden Güterverkehres hat nichts mit der Frage zu tun, dass der Bund selbstverständlich für den Unterhalt der Aller aufkommt.“ Die CDU-Landtagsabgeordnete Gudrun Pieper verwies darauf, dass bisher alle Kommunen entlang der Aller es abgelehnt haben, sich an der Finanzierung der Schleusensanierung zu beteiligen. „Wenn wir die Aller ökologisch und touristisch fortentwickeln wollen, müssen sich alle drei Landkreise und die Aller-Kommunen gut abstimmen“, so Pieper.
Göbbert bat Grindel, sich für die Einwerbung von EU- und Landesmitteln einzusetzen, um eine umfassende Bestandsaufnahme zum Beispiel bezogen auf die Uferrandstreifen vornehmen zu können. Eine Bestandsaufnahme sei Voraussetzung dafür, die unterschiedlichen Interessen bei der Allerrenaturierung genau feststellen zu können. Die örtlichen NABU-Vertreter setzen sich derzeit dafür ein, dass der NABU auf Bundesebene sich des Themas Aller-Entwicklung stärker annimmt.


Gespräch rund um einen Masterplan Aller: CDU- Kreistagsfraktionsvorsitzender Hermann Norden, NABU-Vertreter Rolf Göbbert, NABU-Vertreter Bernd Witthuhn, Reinhard Grindel, Gudrun Pieper und Rethems CDU-Gemeindeverbandsvorsitzender Franz Vergöhl (von links).

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