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Walsroder Zeitung vom 18.04.13

Hohes Ansehen von der Fußball-Basis bis zum DFB

Herbert Lange: Schon als Schüler erstes Vereinsamt / In Egidius Braun-Stiftung und Vorstand Lotto-Sport-Stiftung

von Thomas Riese

„Die Ehrung ist nicht für mich allein. Ich bekomme sie stellvertretend für meine Familie und die verschiedenen Sportkameraden, mit denen ich in den verschiedenen Gremien zusammengearbeitet habe.“ Herbert Lange hat in seinen mehr als fünf Jahrzehnten als Sportfunktionär immer viel Wert auf Gemeinschaftsarbeit gelegt, sah sich nie als Einzelkämpfer. Deshalb sei, so der 73-jährige Schneverdinger, das ihm nun von Bundespräsident Joachim Gauck verliehene Bundesverdienstkreuz eine „Gemeinschaftsehrung“. Landrat Manfred Ostermann nahm die Auszeichnung vor – für „einen der aktivsten Sportfunktionäre im Landkreis“, wie der erkrankte Fußball-Kreisvorsitzende Heinrich Eickhoff per Grußwort über seine Ehefrau Petra Flügel bei der Feierstunde in Schneverdingen an Lange übermitteln ließ.

Schneverdingen. Herbert Lange übernahm schon als Schüler sein erstes Amt, wurde bei der Vereinsgründung der SV Veersetal Sozialwart. „Nicht ganz üblich, mit 17 Jahren in so ein Amt einzutreten“, hob Schneverdingens Bürgermeisterin Meike Moog-Steffens bei der Ehrung hervor. Doch für Lange ging es neben dem starken Interesse am Fußball auch im den Verein. Von daher war es folgerichtig, dass er als gelernter Bankkaufmann wenig später auch zum Schatzmeister gekürt wurde. Zudem bekleidete er als Schriftführer noch einen dritten Posten parallel. Als Vertrauensmann des SVV-Vorsitzenden Gustav Fehners war es fast logisch, dass er dessen Nachfolge antrat, wenngleich der damals 28-jährige erst am „Tag X“ zusagte.
20 Jahre stand Lange an der Spitze des Lünzener Vereins und trug maßgeblich dazu bei, dass der ein zweites Spielfeld, eine Flutlichtanlage und ein Umkleidegebäude erhielt. „Bei uns fand auch das 1. Damenfußballspiel im Kreis statt. Vor rund 1000 Zuschauern haben wir damals gegen den Dahlenburger SK mit 1:5 verloren“, erinnert sich Herbert Lange. 1988 stellte er sein Amt zur Verfügung. „Die Luft war raus, ich war einfach ausgelaugt.“ Nicht beendet war für den Schneverdinger aber die Arbeit im Kreisfußballverband, bei dem er jahrelang als Schatzmeister aktiv war. Wenngleich er auch dort über ein Ausscheiden Ende der 70er-Jahre nachgedacht hatte. „Eigentlich wollte ich mit der Kreisreform aufhören, doch Heinz Reinig hat mich bearbeitet, weiterzumachen.“ Als Geschäftsführer des deutschlandweit operierenden Unternehmens „Heidegold“ war er beruflich voll gefordert, zudem Ehemann und Vater dreier Kinder (zwei Töchter, ein Sohn). „Doch die Familie hat immer wohlwollend mitgemacht“, ist Lange froh über das große Verständnis seiner Ehefrau Erika für sein Hobby.
Nach vier Jahren als stellvertretender Vorsitzender trat Lange 1991 die Nachfolge des Vorsitzenden Heinz Reinig an. 2000 überredeten ihn die anderen Kreisvorsitzenden des Bezirkes Lüneburg auch im Bezirksverband, bei dem damals nicht alles rund lief, den Vorsitz zu übernehmen. Mit konsequenter und harmonischer Zusammenarbeit im Vorstand gelang es, den Verband wieder in ruhiges Fahrwasser zu führen. Diese Ergebnisse blieben auch dem Landesverband um seinen Präsidenten Karl Rothmund nicht verborgen, so dass der sympathische Schneverdinger mit seinem umfangreichen Fachwissen und seiner beharrlichen Art 2007 zum Vizepräsident Finanzen gewählt wurde. Nur wenige Monate später landete er auch beim DFB als eines von drei Mitgliedern der Revisionsstelle. Die Wahl in dieses völlig unabhängige und im Verband hoch angesiedelte Gremium zeigt die große Wertschätzung, die Herbert Lange, der Vorstandsmitglied der Niedersächsischen Lotto-Sport-Stiftung ist und im Kuratorium der DFB-Stiftung „Egidius Braun“ sitzt, bis auf Bundesebene genießt.
NFV-Vizepräsident Reinhard Grindel würdigte bei der Verdienstkreuz-Verleihung die vielen Verdienste von Herbert Lange. „Du bist Stück für Stück in mehr Verantwortung genommen worden, weil dir deine Vereins- und Verbandskameraden einfach sehr vertraut und vor allem viel zugetraut haben.“ Grindel hob hervor, dass Lange nie seine Verbindung zur Basis verloren habe. „Du wusstest immer, wie sich der einzelne Verantwortliche im Verein oder Kreis fühlt und vor welche Herausforderungen er sich gestellt sah und du hast immer versucht, die finanziellen Möglichkeiten des Verbandes zu nutzen, um bessere Rahmenbedingungen vor Ort zu schaffen.“ Bei Lange, der unter anderem auch jahrelang stellvertretender Vorsitzender des Kreissportbundes war, habe immer im Vordergrund gestanden, das Beste für die Sportler in den Vereinen herauszuholen. Aus diesem Grund sei die Ehrung ein „starkes Stück Anerkennungskultur für dein beispielhaftes ehrenamtliches Engagement. Und wir alle im niedersächsischen Fußball sind der Auffassung, dass es wirklich den Richtigen getroffen hat.“


Mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet: Herbert Lange (Mitte) bei der Feierstunde zu seinen Ehren am vergangenen Wochenende mit seiner Ehefrau Erika und dem Vizepräsidenten des Niedersächsischen Fußball-Verbandes Reinhard Grindel.

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