Presse


Verdener Aller Zeitung vom 23.10.08

Grindel: Tagbereitschaft sichern

CDU-Bundestagsabgeordneter besuchte Rettungszentrum Rethem

RETHEM Aus Anlass seines Besuches im Rettungszentrum Rethem hat der CDU-Bundestagsabgeordnete Reinhard Grindel an die regionale Wirtschaft appelliert, Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr auch tagsüber für Einsätze freizustellen. Der CDU-Abgeordnete berichtete, dass es durch den Einsatz der Union gelungen sei, die landeseigene Feuerwehrunfallkasse im Rahmen der Reform der gesetzlichen Unfallversicherung zu erhalten. Dies sei für die soziale Absicherung der Feuerwehrleute wichtig.
Gemeindebrandmeister Georg Mahler beklagte die wachsende Flut von Vorschriften, die bei der Ausrüstung der Feuerwehren erhebliche Kosten verursachten. Grindel verwies darauf, dass dies meist auf EU-Vorschriften beruhe. Mahler sprach sich außerdem für die verpflichtende Einführung von Rauchmeldern in Wohngebäuden aus. Samtgemeindebürgermeister Cort-Brün Voige hob die gute Zusammenarbeit von Feuerwehr, Polizei, Johanniter-Unfallhilfe und DLRG hervor.
Hans-Hermann Höltje von der DLRG berichtete Grindel, dass seine Organisation seit vergangenem Freitag die offizielle Beauftragung für Wasserrettungseinsätze nach dem Rettungsdienstgesetz für den Landkreis Soltau-Fallingbostel habe.
Manfred Kröger von der Polizei Rethem äußerte seine Besorgnis über wachsende Gewaltdelikte bei jungen Leuten. Daran seien deutsche und ausländische Jugendliche gleichermaßen beteiligt. Kröger und Melissa Rode von den Johannitern lobten die guten Arbeitbedingungen im Rettungszentrum. Das sei angesichts eines 24-Stunden-Dienstes im Rettungswesen von großer Bedeutung.


Samtgemeindebürgermeister Cort-Brün Voige, Bürgermeister Karl-Dieter Oestmann und Reinhard Grindel im Gespräch mit Gemeindebrandmeister Georg Mahler (von rechts).

zurück


        Seite drucken                         

 

© Reinhard Grindel MdB | Impressum