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Pressemitteilung vom 20.03.14

Grindel: Regierung will Hebammen helfen

CDU-Bundestagsabgeordneter trifft sich mit Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe

„Das Bundesgesundheitsministerium und auch die CDU/CSU-Bundestagsfraktion arbeiten mit Hochdruck an einer Neuregelung für die Versicherungen für unsere freiberuflichen Hebammen. Ich rechne innerhalb der nächsten Wochen mit einer Lösung“, sagte der heimische CDU-Bundestagsabgeordnete Reinhard Grindel nach einem Gespräch mit Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe. Hintergrund der aktuellen Probleme der freiberuflichen Hebammen ist die Ankündigung der Nürnberger Versicherung, Mitte nächsten Jahres aus dem Versicherungsgeschäft mit Hebammen auszusteigen. Wegen der stark gestiegenen Schadenssummen in den seltenen Fällen von Behandlungsfehlern sind die Versicherungsprämien für Hebammen ebenfalls stark angestiegen, gleichwohl ist das Versicherungsgeschäft in diesem Bereich unattraktiv. Die Prämienentwicklung ist zwar in gewissen Umfang von den Krankenkassen bei der Vergütung der Hebammen berücksichtigt worden. Das Problem ist aber, dass die Abrechnung pro Geburt erfolgt. Beleghebammen in großen Städten sind deshalb gegenüber Hebammen im ländlichen Raum, die auf Hausgeburten spezialisiert sind, im Vorteil. Grindel berichtete jetzt nach seinem Gespräch mit Minister Gröhe, dass eine Lösung „im System“ gesucht werde. Der Minister sei in intensiven Gesprächen mit dem Gesamtverband der Versicherungswirtschaft, um neue Gruppenhaftpflichtversicherungen für Hebammen zu erreichen. Grindel: „Die Versicherungswirtschaft ist hier in der Pflicht, gemeinsam mit dem Gesundheitsministerium tragfähige Konzepte zu erarbeiten. Dabei muss die besondere Situation der Hausgeburtshebammen im ländlichen Raum berücksichtigt werden.“ Die ursprüngliche Idee, durch einen staatlichen Haftungsfonds das Risiko für die Versicherungen zu begrenzen und damit auch die Prämien zu reduzieren, steht im Augenblick nicht mehr im Mittelpunkt der Diskussion. „Das wäre eine Lösung außerhalb des Versicherungssystems, bei der Minister Gröhe befürchtet, dass andere Berufsgruppen mit hohen Risiken und hohen Versicherungsprämien sofort auch auf der Matte stehen und eine ähnliche Regelung für sich beanspruchen“, erläuterte der CDU-Bundestagsabgeordnete. Deswegen mache eine maßgeschneiderte Lösung für die spezifische Problematik der Hebammen im Rahmen des jetzigen Versicherungssystems Sinn.


Sprachen über die Lage der Hebammen: Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe und der CDU-Bundestagsabgeordnete Reinhard Grindel

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