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Walsroder Zeitung vom 23.05.14

Lärmgutachten soll endgültig für Klarheit sorgen

Grindel und Schmuck bei Verteidigungsstaatssekretär

Bad Fallingbostel. Die Diskussion um die Nachnutzung der Liegenschaften, die bisher von der britischen Armee genutzt werden, bekommt möglicherweise eine bedeutsame Wendung. Wie der CDU-Bundestagsabgeordnete Reinhard Grindel und Bad Fallingbostels Bürgermeister Rainer Schmuck bei einem Gespräch mit dem Parlamentarischen Staatssekretär im Bundesverteidigungsministerium, Markus Grübel, erfahren haben, will die Bundeswehr offenbar große Teile des Geländes in Zukunft selbst nutzen. Hintergrund ist das Lärmmanagement für den NATO-Truppenübungsplatz.
Laut Grindel gibt es bei der Bundeswehr die Sorge, dass eine heranrückende zivile Nutzung auf dem Gebiet der bisher von den Briten genutzten Liegenschaften zu einer Einschränkung des Übungsbetriebes führen könnte.
Die Briten haben – selbst bei der Wohnbebauung auf dem Kasernengelände – nie immissionsschutzrechtliche Erhebungen vorgenommen. Staatssekretär Grübel sprach denn auch von signifikanten Einschränkungen einer zivilen Nachnutzung, auf die man sich vor Ort möglicherweise einrichten müsse.
Klarheit geschaffen werden soll jetzt durch ein umfangreiches Lärmgutachten, aus dem sich genau ergeben soll, welche Teile der bisher von den Briten genutzten Liegenschaften auch zivil genutzt werden könnten. Nach Auskunft von Grindel soll das Gutachten in einigen Wochen vorliegen. „Ich habe Staatssekretär Grübel gebeten, die Ergebnisse dann durch Mitarbeiter des Bundesverteidigungsministeriums vor Ort vorzustellen, damit alle Beteiligten Klarheit haben.“
Bürgermeister Schmuck zeigte sich erfreut, dass die Bundeswehr im Falle von militärischen Nutzungen eine Teilnachnutzung etwa durch Gewerbebetriebe nicht ausschließt. Hier könnten entsprechende Überlassungsverträge abgeschlossen werden, die den militärischen Zwecken nicht entgegenstehen. Er habe dem Staatssekretär deutlich gemacht, dass Bad Fallingbostel Gewerbeflächen benötige, um neue Arbeitsplätze zu schaffen. Der Staatssekretär teilte mit, dass es vorstellbar sei, von den Briten genutzte Gebäude von der Standortkommandantur zu übernehmen. Deutsche Dienststellen auf dem Gelände blieben in jedem Fall bestehen.
Schmuck bat auch zu prüfen, inwieweit die Panzerringstraße künftig bis nach Dorfmark genutzt werden könne. „Das wäre für unsere Stadt ein Quantensprung.“ Eine mögliche Verlagerung des Übungsbetriebes weg vom Camp Oerbke zeichnet sich dagegen nicht ab. Der Truppenübungsplatz werden nicht nur auch von anderen NATO-Staaten genutzt, sondern die Bundeswehr konzentriere Übungsbetrieb von anderen deutschen Plätzen in die Heideregion.


Klarheit bei der Nachnutzung: Staatssekretär Markus Grübel, Bad Fallingbostels Bürgermeister Rainer Schmuck und Reinhard Grindel, MdB.

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