Einbindung 1. Bild Einbindung 2. Bild Einbindung 3. Bild Einbindung 4. Bild Einbindung 5. Bild Einbindung 6. Bild
  • Schrift vergrößern
  • Schrift vergrößern
  • Standard wiederherstellen
  • Schrift verkleinern
  • Schrift verkleinern
 
Sie sind hier: Presse

Presse


zurück

Heidekurier vom 25.05.14

Parlamentarier bei der GEKA

Otte, Grindel und Winkelmann informieren sich vor Ort

MUNSTER. Die CDU-Bundes­abgeordneten Reinhard Grindel und Henning Otte sowie der CDU-Landtags­abgeordnete Lutz Winkelmann haben sich jetzt bei der Gesellschaft zur Entsorgung von chemischen Kampfstoffen und Rüstungsaltlasten (GEKA) in Munster insbesondere auch über die Vernichtung der Reststoffe aus syrischen Kampfmitteln informiert.
Die Vernichtung der chemischen Reststoffe aus Syrien werde in der GEKA „sehr verantwortlich und hoch professionell vorbereitet“, so die Bilanz der CDU-Abgeordneten nach dem Besuch der Einrichtung in Munster. „Wir sind davon überzeugt, daß für die Bevölkerung keine besonderen Gefahren aus der Entsorgung des syrischen Materials entstehen.“
GEKA-Geschäftsführer Dr. Jan Gerhard hatte den Politikern erläutert, daß die syrischen Kampfstoffe im Mittelmeer durch ein Spezialschiff der USA im Wege einer Hydrolyse unschädlich gemacht werden. „Der Kampfstoff Lost wird in einem Hydrolyseprozeß neutralisiert und in der GEKA endgültig vernichtet“, so Gerhard. Die Anlieferung der 20-Fuß-Tanks mit Hydrolysat beginne nach derzeitiger Planung im Juni und werde dann bis Ende 2014 abgeschlossen sein.
Otte, verteidigungspolitischer Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, hob hervor, daß sich Deutschland weltweit durch diesen bedeutenden Abrüstungsbeitrag hohes Ansehen erworben habe. „Wir können stolz sein, eine so leistungsfähige Einrichtung wie die GEKA zu haben.“ Das Material aus dem Mittelmeer, so erfuhren die Politiker, werde in der ersten Verbrennungsanlage der GEKA bei rund 1.000 Grad Celsius verbrannt. Dabei werden die Emissionswerte der Verbrennung permanent vom Staatlichen Gewerbeaufsichtsamt in Celle überprüft. Nach der Anlieferung wird das Material nochmals durch die GEKA untersucht.
Zuvor hatten die CDU-Parlamentarier das Wehrwissenschaftliche Institut (WIS) besucht, das bei der Analyse von Substanzen im syrischen und irakischen Bürgerkrieg ebenso weltweit anerkannte Forschungsarbeit geleistet hatte. Beim Besuch des WIS erfuhren die Abgeordneten, daß der Bund dort in den kommenden Jahren 50 Millionen Euro für eine bessere Bauinfrastruktur investieren werde. „Ich würde mir wünschen, wenn das Bundesverteidigungsministerium das WIS personell besser ausstatten würde, denn hier wird nicht nur für die äußere, sondern auch innere Sicherheit bedeutende Forschung und Analyse betrieben“, bemerkte der CDU-Abgeordnete Grindel abschließend.


Der verteidigungspolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Henning Otte (2.v.re.), informierte sich gemeinsam mit dem CDU-Bundestagsabgeordneten Reinhard Grindel (re.) und dem CDU-Landtagsabgeordneten Lutz Winkelmann (3.v.li.) im Gespräch mit GEKA-Geschäftsführer Dr. Jan Gerhardt (Mitte) über die Beseitigung chemischer Reststoffe aus Syrien in Munster.

zurück


CDU Deutschland CDU/CSU Fraktion Deutschland CDU Niedersachsen CDU Fraktion Niedersachsen
CDU Kreisverband Rotenburg / Wümme CDU Kreisverband Heidekreis  
Heiner Ehlen Mechthild Ross-Luttmann Gudrun Pieper Lutz Winkelmann
Newsletter CDU.TV CDU-Mitgliedernetz  
© Reinhard Grindel MdB