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Rotenburger Kreiszeitung vom 06.08.14

Grindel zu Gast auf dem Lande

CDU-Politiker besucht Westeresch

Westeresch. Ein Bundes­tags­abgeordneter auf dem Lande – unter diesem Motto könnte der Besuch von Reinhard Grindel bei der Familie Bernd Behrens und Sohn Cord in Westeresch gestanden haben. Für anderthalb Stunden tauschte der CDU-Politiker Großstadt gegen Dorf und Reichstagsgebäude gegen Biogasanlage. In Betrieb genommen wurde die 250 KW-Anlage 2011, zwei Jahre später folgte eine zweite in der gleichen Größenordnung.
Vor kurzem wurde vom Bundestag ein neues EEG-Gesetz (Gesetz für Erneuerbare Energie) verabschiedet. Cord Behrens, der den elterlichen Betrieb allmählich weiterführt, macht sich Sorgen um die Zukunft des Betriebes und die Vergütungen der Biogasanlage. Während seiner Sommertour besuchte Grindel die Familie und sprach mit ihr über dieses Thema.
Bestehende Anlagen, die erweitert wurden und wie bei Familie Behrens noch nicht die volle Leistung erzielten oder aufgrund technischer Probleme keinen oder wenig Strom einspeisen konnten, waren nach dem ersten Gesetzesentwurf benachteiligt. Diese sollten in ihrer Vergütung bei der tatsächlichen und nicht bei der möglichen Leistung gedeckelt werden. „Wir konnten seitens der CDU/CSU-Fraktion erreichen, dass der Bestandsschutz im Bereich Biomasse nun ausreichend gegeben ist“, so Grindel. Dieser Bestandsschutz umfasse die tatsächliche Höchstbemessungsleistung einer Anlage oder, falls dies für den Anlagenbetreiber günstiger ausfällt, 95 Prozent der installierten Leistung. Die überarbeitete Regelung deckt die Erweiterungen der bestehenden Anlagen der Familie Behrens ab. „Vertrauensschutz für bestehende Investitionen ist ein hohes Gut in der Bundesrepublik. Diesem Stellenwert trägt die EEG-Novelle angemessen Rechnung“, betonte der CDU-Politiker.
Grindel übermittelte der Familie, dass sie beruhigt in die Zukunft schauen könne. „Neue Biogasanlagen wird es wohl kaum noch geben, weil die Bedingungen schlecht und die Flächen knapp sind. Wir müssen um jeden Hektar kämpfen, weshalb ich entschieden dafür eintrete, Ausgleichsmaßnahmen für Bebauung in Zukunft nicht nur in Form von Flächen für Naturschutz zu leisten, sondern auch durch Geld für die Verbesserung bestehender Naturschutzgebiete“.


Informativer Austausch: Bernd, Cord und Christa Behrens (v.l.) mit dem CDU-Gemeindeverbandsvorsitzenden Manfred Lieder und MdB Reinhard Grindel.

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