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Walsroder Zeitung vom 13.11.14

„Neue Anschlussstelle wird Entlastung bringen“

A7: Zu- und Abfahrt „Schneverdingen“ offiziell eröffnet / Zählungen sollen in ein bis zwei Jahren Prognosen überprüfen

„Was lange währt, wird endlich gut“: Meike Moog-Steffens, Schneverdinger Bürgermeisterin, nutzte diese bekannte Weisheit mit Blick auf gut vier Jahrzehnte Vorarbeit. Im August war es schließlich soweit: Die neue A7-Anschlussstelle „Schneverdingen “ wurde freigegeben. Ein ungewöhnliches Ereignis, für das (wenn auch mit etwas Verspätung) eine offizielle Eröffnung stattfinden sollte: Am Dienstag trafen sich die Beteiligten, um die neue Auf- und Abfahrt zwischen Bispingen und Soltau zu begutachten.

Schneverdingen (ei). „Es wird eine Entlastung geben“, prognostizierte der CDU-Bundestagsabgeordnete Reinhard Grindel im frischen Novemberwind an der neuen Anschlussstelle. Grundsätzlich soll die Abfahrt „Schneverdingen“ helfen, Soltau und auch Heber von Durchgangsverkehr zu entlasten – besonders von Schwerlastverkehr. Außerdem sollen für Munster und Schneverdingen bessere Anbindungen an die Autobahn 7 und die Entlastung der Ortsdurchfahrt Bispingen vom Umleitungsverkehr bei Sperrungen der Autobahn erreicht werden. Vor allem Fahrzeuge, die aus Richtung Süden in den Raum Schneverdingen wollen oder über die B3 weiter Richtung Norden, müssen künftig nicht mehr durch Soltau rollen – sie finden weiter nördlich über die neue A7-Abfahrt Schneverdingen einen direkten Weg.
Zwar gibt es noch keine Verkehrszählungen. Die sollen frühestens nach ein bis zwei Jahren die Prognosen überprüfen, so Hans-Heinrich Röhrs vom Landkreis Heidekreis. Subjektiv betrachtet, so Soltaus Erster Stadtrat Wolfgang Cassebaum, sei schon jetzt im Bereich der Böhmestadt laut seinen Beobachtungen weniger Schwerlastverkehr zu registrieren.
Die Eröffnung einer solchen Zu- und Abfahrt sei ein ungewöhnliches Ereignis. „Es gibt in Deutschland kaum neue Autobahnanschlussstellen“, sagte Grindel weiter. Grund dafür sei, dass es sich dabei grundsätzlich um „Risikostellen“ handele. Im übrigen seien auch vier Jahrzehnte Wartezeit für so ein Projekt keinesfalls ungewöhnlich.
schon in den 1970er Jahren gab es erste Überlegungen, zwischen Bispingen und Soltau eine neue Anschlussstelle an der A 7 einzurichten. Unter Arbeitstiteln wie „Scharrl“ und später „Heideregion“ befassten sich Politik, Verwaltung und Planer seit den 1990er Jahren wieder verstärkt mit dem Projekt. 2007 gab das Bundesverkehrsministerium grünes Licht, die Detailplanungen begannen. 2011 starteten Grunderwerb und erste begleitende Baumaßnahmen. Viel Druck hatte die „Heideregion“ gemacht, der Zusammenschluss der sechs Kommunen im Altkreis Soltau. „Heideregion“ (700.000 Euro), die Städte Soltau und Schneverdingen (je 350.000 Euro), die EU (vier Millionen Euro) und der Bund (drei Millionen Euro) finanzieren das fast 8,5 Millionen Euro teure Gesamtpaket. Zu dem Verkehrs-Infrastruktur Projekt gehört im Umfeld die Verlegung der Bundesstraße 3, die auch eine neue Ortsumgehung Heber beinhaltet. Immerhin sei es gelungen, so Landrat Manfred Ostermann, wie zunächst gefordert die Schließung einer anderen Anschlussstelle zu verhindern.


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