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Böhmezeitung vom 23.12.14

Y-Trasse: Neubau dauert zu lange

Reinhard Grindel zum Antrittsbesuch bei Bürgermeister Helge Röbbert

bz Soltau. Aktuelle Fragen der Infrastruktur standen bei einem Antrittsbesuch des CDU-Bundestags­abgeordneten Reinhard Grindel bei Soltaus neuem Bürgermeister Helge Röbbert im Mittelpunkt. Sowohl das sogenannte Güterverkehrs-Y als auch die Südlink-Stromtrasse beschäftigte die beiden Politiker in ihrem gut einstündigen Gespräch. Insbesondere was den Güterverkehr auf der Schiene anbelangt, brachte Grindel neue Informationen aus Berlin ins Soltauer Rathaus: „Bundesverkehrsministerium und Deutsche Bahn AG setzen in den kommenden Jahren vor allem auf die Sanierung und Ertüchtigung der Bestandsstrecken und nicht den Neubau von Trassen“, fasste Grindel seine Eindrücke aus Gesprächen mit hochrangigen Vertretern des Verkehrsministeriums zusammen.
Angesichts der Wachstumsprognosen für den Güterumschlag im Hamburger Hafen, waren sich Grindel und Röbbert einig, müsse es außer einem zügigen sechsspurigen Ausbau der A7 auch zu einer Verbesserung der Hafenhinterlandverkehre auf der Schiene kommen. Grindel verwies in diesem Zusammenhang mit Nachdruck darauf, dass schnelle Entlastungen gefragt seien, bei dem Neubau einer Eisenbahnstrecke die Entlastung aber erst eintrete, wenn sie komplett fertiggestellt sei. „Das dauert zu lange“, betonte Grindel. Die Sanierung und Ertüchtigung der Bestandsstrecken bringe bei jeder einzelnen kleinen Maßnahme wertvolle Entlastungswirkungen.
Der CDU-Bundestagsabgeordnete sprach darüber hinaus die finanzielle Lage sowohl im Verkehrsetat als auch bei der DB AG an. Die Mittel würden jetzt vor allem auf eine Beseitigung der zahlreichen Langsamfahrstellen, die Modernisierung der Weichen und die Sanierung der Eisenbahnbrücken konzentriert. Außerdem habe bei der Verbesserung der Hafenhinterlandverkehre die Ertüchtigung der Strecke Uelzen–Stendal Priorität.
Grindel merkte ferner an, er könne die Sorgen vieler Menschen in Soltau und dem Wietzendorfer Raum nachvollziehen, eine Analyse der verschiedenen Alternativstrecken zur Y-Trasse werde aber ergeben, dass die Variante des sogenannten Schienengüterverkehrs-Y die teuerste ist und diejenige, die Mensch und Natur am meisten belastet. „Ich sehe den jetzt anlaufenden Dialogprozess mit großer Gelassenheit. Einmal muss die Bahn erklären, woher sie das Geld für eine Neubaumaßnahme nehmen will, und zum zweiten gibt es Alternativtrassen, die deutlich billiger und umweltgerechter sind als das SGV-Y“, sagte Grindel im Gespräch mit Röbbert.
In Zusammenhang mit dem Verlauf der Südlink-Trasse dringt der CDU-Abgeordnete jetzt darauf, dass die Bundeswehr endlich eine klare Erklärung abgibt, ob sie einen Trassenverlauf über oder am Rande des Truppenübungsplatzes Bergen duldet.
Der CDU-Politiker berichtete Soltaus Bürgermeister außerdem, dass die Bundesnetzagentur in einer Gesprächsrunde mit mehreren Bundestagsabgeordneten angemahnt habe, Tennet müsse noch genauer erläutern, weshalb die Ostvariante mit einer Route über mehrere neue Bundesländer von dem Unternehmen ausgeschlossen worden sei. Dieses gelte gerade deshalb, weil dort ein Trassenverlauf über deutlich dünner besiedeltes Gebiet möglich wäre.


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