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Zevener Zeitung vom 23.01.15

Team als Spiegel Deutschlands

Reinhard Grindel referiert über gesellschaftliche Bedeutung des Sports und seine Zeit in Brasilien

von Saskia Harscher

Wilstedt. Bei großen Fußballereignissen hautnah dabei zu sein und mitzuerleben, was die Spieler der deutschen Nationalmannschaft bewegt: Welchen Fußballfan würde dies nicht reizen? Für Reinhard Grindel gehört das als Schatzmeister des DFB zum Job. Jetzt gastierte der Funktionär, der zudem für die CDU im Bundestag sitzt, in Wilstedt. Dort berichtete er, was er im Sommer 2014 in Brasilien erlebt hat, und erläuterte seine Auffassung zur Bedeutung des Fußballs für die Gesellschaft.

Auf Einladung des Tarmstedter Gemeindeverbandes der Christdemokraten sowie der Jungen Union Selsingen/ Tarmstedt/ Zeven referierte der Rotenburger unter der Überschrift, „Ein Ball verbindet“. „Fußball ist kein Zufall“, so Grindel. Deutschlands Nationalmannschaften und Vereine seien auch deshalb so erfolgreich, weil viel in die Nachwuchsförderung investiert werde – Geld, Personal, Energie. Ohne eine gute Basis gebe es keine Spitzenleistung. So kümmerten sich rund 1300 Stützpunkt-Trainer an den insgesamt 366 Stützpunkten im Bundesgebiet um die Förderung der jüngsten Spieler. Grindel ist sich sicher: „Der deutsche Fußball hat seine Kraft auch deshalb, weil er fast in jedem Dorf gespielt werden kann.“
Außerdem könne der Sport einen wichtigen Beitrag zur sozialen Integration leisten. „Wichtig ist, dass gerade Kinder mit Migrationshintergrund den Weg in die Vereine finden.“ Die jetzige Nationalmannschaft spiegelt demnach sehr gut die gesellschaftliche Situation und Zusammensetzung in Deutschland wider. Sie sei geradezu ein Musterbeispiel dafür, wie Integration durch Fußball gelingen kann. Ein Umstand, der den Spielern der Nationalelf, neben ihren sportlichen Leistungen, weltweit Anerkennung und Sympathien eingebracht habe. „Wir haben in Brasilien nicht nur einen Titel gewonnen, sondern auch eine Botschaft ausgesendet.“
Als jemand, der die WM zeitweise vor Ort miterlebt hat, wusste Grindel auch einiges zu berichten, das sich jenseits des breiten öffentlichen Interesses abgespielt hat. Er verwies in diesem Zusammenhand auch auf verschiedene soziale Aktionen, an der sich die Nationalmannschaft am Rande der WM beteiligt hat, sowie auf Projekte, die der DFB in Brasilien unterstütze.
Brasilien, so Grindel habe mit vielen Problemen zu kämpfen und dies nicht zuletzt bedingt dadurch, das die Politik viel Geld ausgegeben habe, um eine untere Mittelschicht zu entwickeln. DAS habe zwar die Binnennachfrage gesteigert, aber Bereiche wie Gesundheit, Bildung und Infrastruktur seien darüber lange vernachlässigt worden.
Gleichwohl könne er aus eigener Erfahrung berichten, dass die Akzeptanz und die Freude über die Austragung der WM in Brasilien in der Bevölkerung trotz aller Probleme groß gewesen seien. Grindel: „Der Jubel oder die Trauer vereint den Millionär und den Tagelöhner, und das erklärt vielleicht auch das Geheimnis des Fußballs.“


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