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Rotenburger Rundschau vom 23.08.15

Mehr Sicherheit in Sachen Wolf

CDU-Abgeordneter Reinhard Grindel fordert Vergrämungsmaßnahmen

„Wölfe und Menschen müssen voneinander getrennt werden, sonst sind ernsthafte Zwischenfälle nur eine Frage der Zeit“, stellt der örtliche CDU-Bundestagsabgeordnete Reinhard Grindel laut einer Pressemitteilung in Reaktion auf die vermehrten Sichtungen von Wölfen im Landkreis Rotenburg fest.
Möglich sei eine solche Trennung durch Vergrämungsmaßnahmen, mit denen die natürliche Scheu der Wölfe vor den Menschen gestärkt werde. „Das atypische Verhalten einiger Wölfe in Niedersachsen zeigt, dass hier eine Gewöhnung an Menschen stattgefunden hat, die für beide Seiten, Menschen und Wölfe, zu Gefährdungen führen kann“, so der CDU-Abgeordnete weiter. Grindel hat sich deshalb in einem Brief an Bundesumweltministerin Barbara Hendricks gewandt: „Ich habe der Ministerin von den Sorgen der Menschen in meinem Wahlkreis berichtet und sie gebeten, gemeinsam mit den Bundesländern geeignete und nachhaltige Vergrämungsmaßnahmen zu entwickeln.“
Der Parlamentarier betont, dass es nicht ausreichend sei, Vergrämungsexperten aus Schweden einfliegen zu lassen, sondern dass angesichts der wachsenden Wolfspopulation in Deutschland eine eigene Kompetenz aufgebaut werden müsse.
Für den Bundestagsabgeordneten ist entscheidend, dass auch das subjektive Sicherheitsgefühl der Menschen im ländlichen Raum ernst genommen wird. Nur so könne Akzeptanz dafür geschaffen werden, dass Wölfe in geeigneten Gebieten in Deutschland wieder dauerhaft heimisch werden, denn: „Wölfe an Kindertrampolinen tragen ganz sicher nicht zur Akzeptanz bei.“ Grindel wies demnach weiter darauf hin, dass Experten zwei Kriterien genannt hätten, bei deren Erreichen eine verstärkte Kontrolle der Wölfe in Deutschland einsetzen müsse: die Zahl von etwa 1.000 Tieren im Bundesgebiet und ein genetischer Austausch zwischen der deutsch-westpolnischen und der baltisch-schwedischen Wolfspopulation. „Der genetische Austausch zwischen den beiden Populationen ist nach Ansicht der Wissenschaftler mittlerweile erfolgt und die Zahl von 1.000 Tieren wird bei der momentanen Entwicklung auch nicht allzu lange auf sich warten lassen“, ist Grindel laut dem Schreiben überzeugt. Auch das zeige, dass hier dringender Handlungsbedarf bestehe. „Wenn die Landesregierung und das Bundesumweltministerium die Rückkehr des Wolfes begrüßen, dann müssen sie auch sagen, wie das im Detail geschehen soll", so der Abgeordnete.


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