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Rotenburger Kreiszeitung vom 26.06.07

Optionskommunen ziehen Bilanz

Reinhard Grindel und Hermann Luttmann bei Landkreis-Tagung in Berlin

Kreis Rotenburg (r). 69 Kommunen bundesweit nehmen die Aufgaben der Grundsicherung für Langzeitarbeitslose („Hartz IV“) in alleiniger Trägerschaft wahr. Darunter ist auch der Landkreis Rotenburg. Jetzt zogen die Landräte und Bürgermeister dieser Kommunen gemeinsam mit den örtlichen Bundestagsabgeordneten in Berlin Bilanz. An dieser Tagung nahmen auch Landrat Hermann Luttmann und der CDU-Bundestagsabgeordnete Reinhard Grindel teil. Die Vertreter der Landkreise betonten die Vorteile einer Betreuung der Langzeitarbeitslosen aus „einer Hand“.
„Diese Personengruppe braucht nicht nur einen Arbeitsplatz. Diese Menschen haben auch Suchtprobleme oder brauchen eine Schuldnerberatung. Für alle diese Bereiche sind die Landkreise zuständig, so dass die betroffenen Hartz IV-Empfänger zentral betreut werden können“, hob Landrat Luttmann hervor.
Die Vertreter der Kommunen verlangten mehr Flexibilität bei der Vergabe von Eingliederungsleistungen.
Die klassischen Maßnahmen wie Aus- und Fortbildung oder Trainingsmaßnahmen würden den speziellen Bedürfnissen der Langzeitarbeitslosen nicht gerecht. In diesem Zusammenhang verwies Reinhard Grindel auf die Änderung des Zuwanderungsrechts, wonach jetzt auch die Arrow ausländische Langzeitarbeitslose direkt zum Besuch eines Integrationskurses verpflichten könne. Aus verschiedenen Landkreisen wurde berichtet, dass die Personalfluktuation bei den „Hartz IV“-Behörden sehr hoch ist. „Das ist auch eine Erfahrung, die wir in Rotenburg machen. Die Arbeit bei dem Arbeitsmarktportal Rotenburg (ArRoW) ist sehr fordernd und führt dazu, dass sich Mitarbeiter immer wieder auf andere Stellen bewerben. Dabei kommt es gerade bei der ArRoW auf Erfahrung und Motivation besonders an“, erläuterte Luttmann. Grindel machte darauf aufmerksam, dass angesichts der Mindestlohndebatte die ArRoW besonders darauf achten müsse, dass alle Langzeitarbeitslosen ihre Arbeitskraft auch tatsächlich dem Arbeitsmarkt zur Verfügung stellten.


Reinhard Grindel und Landrat Hermann Luttmann bei der Landkreis-Tagung mit Optionskommunen in Berlin

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