Einbindung 1. Bild Einbindung 2. Bild Einbindung 3. Bild Einbindung 4. Bild Einbindung 5. Bild Einbindung 6. Bild
  • Schrift vergrößern
  • Schrift vergrößern
  • Standard wiederherstellen
  • Schrift verkleinern
  • Schrift verkleinern
 
Sie sind hier: Presse

Presse


zurück

Rotenburger Kreiszeitung vom 25.09.07

Grindel weist Kritik Daubs scharf zurück

Superintendent habe Elterngeld verunglimpft

Rotenburg (r). Die Verunglimpfung des neuen Elterngeldes als "Mogelpackung" durch Superintendent Hans-Peter Daub hat der CDU-Bundestagsabgeordnete Reinhard Grindel als falsch und in der Sprache unangemessen zurückgewiesen. Daub diskreditiere eine neue staatliche Leistung, die für viele Familien große Verbesserungen mit sich bringe und die Geburtenentwicklung positiv beeinflussen werde. Der Bund zahle dafür in diesem Jahr mindestens vier Milliarden Euro, was von vielen Sozialverbänden sehr begrüßt worden sei. Grindel: "Gerade von einem führenden Vertreter der Kirche hätte ich bezogen auf diese Familienleistung mehr Sachlichkeit erwartet."
Es sei schlicht unzutreffend, wenn an Hand eines Einzelfalls der Eindruck erweckt werde, wegen der Zahlung des Mutterschaftsgeldes müssten beide Elternteile wieder früher arbeiten und Verträge der Kirche neu gestaltet werden. Der CDU-Abgeordnete verwies darauf, dass das Mutterschaftsgeld zu meist 100 Prozent das letzte Nettogehalt ersetze. "Es bricht also in den ersten beiden Lebensmonaten des Kindes kein Einkommen weg. Deshalb kann zu den 100 Prozent Mutterschaftsgeld nicht auch noch 67 Prozent Elterngeld gezahlt werden. Im dritten Lebensmonat setzt dann sofort die Zahlung des Elterngeldes ein", betonte Grindel. Auch beim alten Erziehungsgeld ist immer eine Anrechnung des Mutterschaftsgeldes vorgenommen worden, um eine Überkompensation des Erwerbsausfalls zu vermeiden. Der Unionspolitiker argumentierte weiter, dass alle Mütter, die keine Mutterschaftsleistung mit Arbeitgeberanteil erhielten, weil sie etwa selbstständig oder nicht erwerbstätig gewesen seien, das Elterngeld volle zwölf beziehungsweise 14 Monate erhielten, wenn auch das andere Elternteil sich an der Kinderbetreuung beteilige. Es war aber nie die Absicht des Gesetzgebers, berufstätigen Frauen in den ersten beiden Monaten der Geburt 167 Prozent des letzten Nettogehalts zu zahlen. Grindel bezeichnete die Initiative von Daub als einen neuerlichen Zwischenruf, der die Menschen gegen den Staat aufwiegelt, wo in Wahrheit eine neue Sozialleistung den Rückhalt der Kirche verdient hätte.

zurück


CDU Deutschland CDU/CSU Fraktion Deutschland CDU Niedersachsen CDU Fraktion Niedersachsen
CDU Kreisverband Rotenburg / Wümme CDU Kreisverband Heidekreis  
Heiner Ehlen Mechthild Ross-Luttmann Gudrun Pieper Lutz Winkelmann
Newsletter CDU.TV CDU-Mitgliedernetz  
© Reinhard Grindel MdB