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Rotenburger Kreiszeitung vom 19.11.07

Aus Trauer erwächst Kraft

Gedenkfeier zum Volkstrauertag / Reinhard Grindel MdB hielt die Ansprache

Rotenburg (men). Im Gemeindesaal der Stadtkirche sowie im weiteren Verlauf am Ehrendenkmal neben der Kirche versammelten sich gestern Morgen zahlreiche Rotenburger zur Gedenkfeier zum Volkstrauertag. Die Ansprache hielt diesmal der CDU-Bundestagsabgeordnete Reinhard Grindel.

"Am Volkstrauertag sind wir in besonderer Weise aufgerufen, den Opfern von Krieg und Gewaltherrschaft zu gedenken. Wir gedenken der gefallenen und vermissten Soldaten beider Weltkriege und ihrer Kameraden, die in Kriegsgefangenschaft und an den Folgen ihrer Verletzungen gestorben sind", so Reinhard Grindel. Und er schloss in dieses Gedenken auch die zivilen Opfer des Krieges sowie die Menschen mit ein, die in Deutschland und den besetzten Gebieten aus Rassenwahn und durch Willkür-Herrschaft ermordet wurden.
"Und wir gedenken der Toten des Widerstands gegen Diktatur und Unrechtsregime. Gleichzeitig schließen wir in unser Gedenken auch die Opfer der Vertreibungen mit ein. 30 Jahre nach dem sogenannten heißen Herbst möchte ich auch an die Opfer des RAF-Terrors erinnern", so Grindel weiter. Erinnern heiße schließlich Sichtbarmachen und bedeute, aus der Vergangenheit Lehren für die Gegenwart und die Zukunft zu ziehen. Deshalb sei der Volkstrauertag auch heute noch wichtig. Denn überall in der Welt sei zu sehen, dass Frieden und Toleranz heute keine Selbstverständlichkeit sind. Es zeige sich viel mehr, dass Intoleranz und Gewalt auch in Europa wieder Unterstützung finden. Und um die Wehrhaftigkeit der Demokratie und jedes Einzelnen dagegen zu stärken, sei es wichtig, "dass wir nicht vergessen, in welchem Umfang Krieg und Gewaltherrschaft noch vor zwei Generationen in Europa präsent waren und wie viele unserer Vorfahren in diesem Europa gewaltsam ihr Leben verloren haben".
Besonders mit Blick auf den Nahen Osten und Afghanistan sei zu erkennen, dass die Bereitschaft zur Ablehnung von Krieg und Intoleranz sich noch nicht überall auf der Welt durchgesetzt habe. "Und wir müssen leider erleben, dass die Situation dort eine Quelle für Gewalt und Terror ist, die auch uns zunehmend erreicht und bedroht", so der Christdemokrat weiter. Grindel: "Um aber Terrorismus und jeder Form von Extremismus wirksam entgegenzutreten, reichen Sicherheitsmaßnahmen allein nicht aus. Hinzutreten muss der Dialog der Kulturen und Religionen." Viel für den Frieden habe in den letzten Jahren auch die Bundeswehr geleistet. Die Erinnerung an die Opfer, die weltweit für Frieden und Freiheit eingetreten sind, solle auch verdeutlichen, dass aus der Trauerarbeit, die in Deutschland geleistet wird, "die Kraft erwächst, anderen zu helfen, unsere gemeinsamen Werte zu verteidigen".
Das Gebet zum Volkstrauertag sprach Superintendent Hans-Peter Daub. Für die musikalische Umrahmung sorgten der Frauenchor "Niedersachsen" sowie der Posaunenchor der evangelischen Kirchengemeinden. Zum Abschluss der Gedenkfeier bar Hans-Jürgen Tibken, Ortsverbandsvorsitzender des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge, zur Kranzniederlegung am Ehrenmal mit Oberstleutnant Jürgen Nehring (Standortältester der Lent-Kaserne) sowie Bürgermeister Detlef Eichinger.

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