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Rotenburger Rundschau vom 20.07.08

Insgesamt sehr positiv

Staatssekretär Thomas Kossendey Gast in Rotenburg

Rotenburg. (ww). Besuch in der Rotenburger Lent-Kaserne und im Rathaus: Thomas Kossendey, Parlamentarischer Staatssekretär im Verteidigungsministerium, schaute auf Einladung des CDU-Bundestagsabgeordneten Reinhard Grindel in der Wümmestadt vorbei.

Kossendey informierte sich während seines mehrstündigen Aufenthalts über die Umsetzung der Stationierungskonzepte und die Leistungsfähigkeit der Lent-Kaserne. Sein Eindruck vom Standort? "Sehr gut“, erklärte er. In Rotenburg laufe prinzipiell alles optimal. Doch natürlich gebe es – wie an anderen Standorten auch – den einen oder anderen Punkt, an dem es hake. In diesem Zusammenhang nannte Kossendey beispielsweise die Vereinbarkeit von Familie und Dienst sowie die dafür notwendige gute Struktur der Kinderbetreuungsangebote. Genau die müsse man im Auge behalten. Gerade auch deswegen, weil sich die personelle Struktur der Bundeswehr in den vergangenen Jahren verändert habe. Beispiel: alleinerziehender Feldwebel, weiblich. "Wir wollen diese Kräfte bei uns haben, dann muss jedoch auch die Betreuung der Kinder gesichert sein“, so der Staatssekretär. Die Vereinbarkeit von Familie und Dienst sei existenziell für die Bundeswehr. Auf die Öffnungszeiten von Betreuungseinrichtungen - gegebenenfalls auch an Wochenenden -, erklärte Grindel, müsse man den Blick richten. Tagesmüttermodelle seien ebenfalls zu berücksichtigen. Grindel wies darauf hin, dass es 2009 einen eigenen Haushaltstitel Familie und Dienst geben werde. Zudem regte er einen runden Tisch zu der Thematik an. Bürgermeister Detlef Eichinger, der Kossendey zum Abschluss seines Aufenthalts im Rathaus empfing, zeigte sich als Vertreter der Stadt aufgeschlossen gegenüber der Idee.
Gearbeitet werden muss, so Kossendey, außerdem an der Verbesserung der Infrastruktur beziehungsweise an der Ausstattung der Wohnunterkünfte in den Kasernen. Dieser Punkt sei auch in Rotenburg zur Sprache gekommen. Beachten müsse man zudem die Gruppe der Pendler. Da viele mit ihren Familien nicht mehr an die Standorte ziehen würden, bräuchten sie wochentags vor Ort eine kasernennahe und finanziell akzeptable Bleibe. Dass es genau in diesem Bereich ein ausreichendes Angebot gebe, sollte sichergestellt sein.
Und wo hakt es außerdem? Wie überall so auch in Rotenburg an der Ausstattung mit Gerät der Logistiktruppen. Die sollen möglichst auf dem besten Stand sein, aber nicht immer sei alles so schnell verfügbar wie gewünscht. "Das liegt jedoch nicht nur an begrenzten finanziellen Mitteln, sondern auch an den Kapazitäten der Industrie“, erklärte Kossendey. Die Einsatzfähigkeit der Bundeswehr sei nicht gefährdet.
Kossendey wies zudem auf die Einsätze der zivilen Mitarbeiter im Ausland hin. "Öffentlich wird es nicht immer wahrgenommen, dass diese Einsätze freiwillig sind“, erklärte er. Umso mehr Respekt müsse man diesen Personen entgegenbringen.
Doch auch wenn es den einen oder anderen Kritikpunkt gibt – Kossendeys Gesamteindruck vom Standort Rotenburg ist überaus positiv. Vom Bürgermeister ließ es sich über die Stadt und ihre Ortschaften informieren. Eichinger betonte in diesem Zusammenhang die Wichtigkeit der Bundeswehr für Rotenburg. Das bestätigte Reinhard Grindel, der dazu Zahlen parat hatte: Demnach werden Aufträge in Höhe von 435.000 Euro für die Instandhaltung der Kfz jährlich in die Region gegeben. 350.000 Euro schlagen für Materialbeschaffung und -erhaltung zu Buche. Der wirtschaftliche Faktor Bundeswehr sei für den Standort also erheblich.

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