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Rotenburger Kreiszeitung vom 11.09.08

Grindel besuchte Mütterzentrum

Der CDU-Bundestagsabgeordnete zeigte sich beeindruckt und will Förderung durch Kreis ausloten

ROTENBURG (men) Auf Anregung des CDU-Gemeindeverbandes und in Begleitung von Bürgermeister Detlef Eichinger besuchte der Bundestagsabgeordnete Reinhard Grindel gestern Vormittag das Rotenburger Mütterzentrum im Rat- und Tat-Zentrum am Wümmeweg.

Im Gespräch mit der ersten SIMBAV-Vorsitzenden Antje Jäger und ihrer Stellvertreterin Gesine Griephan sagte Grindel dem Verein zu, mit Landrat Hermann Luttmann die Möglichkeiten für eine finanzielle Förderung durch den Landkreis Rotenburg auszuloten. Zuvor hatte Antje Jäger dem Bundespolitiker sehr eindrucksvoll die aktuelle Situation des Vereins geschildert, der zwar für das Mütterzentrum mit 6000 Euro pro Jahr vom Land, mit 2000 Euro pro Jahr von der Stadt sowie mit 800 Euro vom Präventionsrat gefördert wird, aber eben dieses Geld angesichts der Entwicklung nicht mehr ausreicht. Antje Jäger: „Es explodiert hier.“ Was sie damit meint, ist klar: Mittlerweile gibt es im Elterntreff SIMBAV 15 verschiedene Gruppen – und alles wird ehrenamtlich erledigt. 21 Frauen und ein Mann – sie alle sind selbst Eltern – sorgen dafür, dass die Angebote regelmäßig stattfinden können. „Eigentlich brauchen wir schon mehr Platz, aber vor allem brauchen wir eine hauptamtliche Kraft, die die organisatorischen Arbeiten und das Büro in die Hand nimmt“, so Antje Jäger, die froh darüber ist, dass die Stadt dem Verein die Räume im Rat- und Tat-Zentrum überlässt. Für eine hauptamtliche Kraft allerdings reicht das Geld nicht – mindestens 525 Euro wären dafür erforderlich. Antje Jäger und Gesine Griephan fügen hinzu, dass es aus ihrer Sicht nicht ganz fair sei, dass Eltern nur dann von öffentlichen Förderungen profitierten, wenn sie ihre Kinder in eine Krippe geben und anschließend einen Kindergarten besuchen. SIMBAV habe es mit einer großen Bandbreite von Eltern zu tun – da sind die minderjährigen Mütter, da sind allein erziehende Frauen, da sind Frauen, die sich ganz bewusst entscheiden, zu Hause zu bleiben, aber ebenso Hilfe und Unterstützung in ganz vielen Bereichen benötigen.
Gesine Griephan stellte die Angebote dar: „Wir sind keine Betreuungseinrichtung, sondern wir leiten Eltern an, sich mit den Kinder zu beschäftigen, wir geben ihnen Informationen, die Möglichkeit zum Erfahrungsaustausch und vor allem auch zur Kontaktaufnahme, wir kümmern uns um Gesundheitserziehung und geben Hilfestellung in Sachen Ernährung.“ Die Bandbreite ist groß, und groß ist auch die Resonanz. Rund 200 Elternpaare nehmen die Angebote regelmäßig wahr. Antje Jäger: „Wir stoßen an unsere Grenzen – wir haben alle auch noch Familie und einen Job.“ Zugleich machte sie deutlich, wie wichtig gerade eine intensive Betreuung der Kinder in den ersten drei Lebensjahren sei. Vor diesem Hintergrund macht Grindel mit seiner Zusage, sich mit dem Landrat zu unterhalten, ein wenig Hoffnung. Gelohnt hat sich der Besuch noch aus einem weiteren Grund: Dem SIMBAV-Team und damit auch vielen Eltern war nicht klar, dass unter bestimmten Voraussetzungen auch für die Kinderbetreuung bei Tagesmüttern eine Förderung durch den Landkreis möglich ist. Grindel sorgte gestern dafür, dass SIMBAV die entsprechenden Richtlinien zugehen und die Eltern mit den Infos versorgt werden. Er war gestern zum ersten Mal im Mütterzentrum und zeigte sich tief beeindruckt vom ehrenamtlichen Engagement der „Macher“ und dem, was aus dem ursprünglich im Präventionsrat initiierten Projekt geworden ist.

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