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Rotenburger Kreiszeitung vom 27.09.08

„Ich bin der Kandidat aller Mitglieder“

Reinhard Grindel soll das Direktmandat im Bundestagswahlkreis 36 erringen

BAD FALLINGBOSTEL (sf) Eindeutiger hätte die Ur-Abstimmung kaum ausfallen können: Satte 89 Prozent verbuchte Reinhard Grindel MdB aus Rotenburg Donnerstagabend in der Heidmarkhalle für sich. Die Kreisverbände Soltau-Fallingbostel und Rotenburg hatten zur Wahlkreismitgliederversammlung geladen. 716 stimmberechtigte Christdemokraten waren gekommen, 713 gaben bei der Bundestagskandidatenkür ihre Stimme ab. Auf Reinhard Grindel, der in einer beeindruckenden, kämpferischen Rede, die mehrfach von Applaus unterbrochen wurde, ganz offensichtlich den Nerv des Publikums getroffen hatte, entfielen nach der geheimen Abstimmung 635 Voten. Sein Mitbewerber Gerd Engel aus Munster brachte es nur auf 78 Stimmen. Der Rotenburger bedankte sich überschwänglich, versprach in seiner Herbsttour, man werde noch „einen draufmachen“ und sieht sich als „Kandidat aller Mitglieder“, der nicht nur von Funktionären gewählt worden sei.

Die Landtagsabgeordnete Gudrun Pieper eröffnete als Union-Kreisvorsitzende in Soltau-Fallingbostel die Wahlkreismitgliederversammlung in der Heidmarkhalle in Bad Fallingsbostel, um sie gleich darauf wieder zu schließen. Wenngleich fast ein Drittel der 1300 Christdemokraten in SFA und 900 im Altkreis Rotenburg zur Kandidatenkür gekommen waren, die von der Satzung für den ersten Anlauf geforderten 50 Prozent waren es dann doch nicht. Fünf Minuten später eröffnete Pieper erneut – und stellte die Beschlussfähigkeit fest. Gudrun Pieper sieht den Wahlkampf im neuen Wahlkreis 36 (Soltau-Fallingbostel/RotenburgI), der in der Form bis 2002 Bestand hatte, als Herausforderung. Sie dankte ausdrücklich für die konstruktive und offene Zusammenarbeit in den zurückliegenden Monaten und gab als Devise aus: „Zwei Kreisverbände – ein Ziel.“ Und das heißt: Erringen des Direktmandats. Während die Rotenburger Christdemokraten sich eindeutig hinter Grindel gestellt hatten, verzichtete die Kreispartei aus Soltau-Fallingbostel auf eine „Positionierung“. Anders die Junge Union, die hatte sich noch in dieser Woche für Grindel und damit gegen den Kandidaten aus den eigenen Reihen entschieden.
Als Versammlungsleiter hatte man sich einvernehmlich auf den Rotenburger Kreisvorsitzenden Albert Rathjen geeinigt. Für ihn macht es wenig Sinn, über den Neuzuschnitt der Wahlkreise zu jammern, die den Rotenburger Kreissüden Soltau-Fallingbostel zuschlug und den Kreisnorden Stade. Man müsse sich der Aufgabe stellen, ein Wir-Gefühl entwickeln und deutlich machen, dass das „C“ im Parteinamen für „Maß und Mitte“ stehe.
Der letztlich klare Ausgang der Abstimmung war im Vorfeld so nicht absehbar gewesen. Insbesondere die Rotenburger Christdemokraten setzten alle Hebel in Bewegung, um die Mitglieder zu mobilisieren. Rotenburgs Gemeindeverbandsvorsitzender Torsten Hastedt zeigte sich zufrieden: Mit zwei Bussen, fünf Kleinbussen und vielen Pkw waren immerhin 220 CDU-Mitglieder allein aus der Kreisstadt nach Bad Fallingbostel gekommen, um ihrem Kandidaten den Rücken zu stärken.
Auf einer „Ochsentour“ durch die Gremien der Partei hatten sich die Kandidaten insgesamt zwölfmal den Parteifreunden gestellt. Ein letztes Mal fassten sie ihre Positionen am Donnerstagabend zusammen. Gerd Engel schloss mit einem Appell an seine Parteifreunde aus Soltau-Fallingbostel, doch dem Kandidaten aus den eigenen Reihen die Stimme zu geben. Reinhard Grindel griff die Vorlage auf; die entscheidende Frage sei, wem man es als erstem zutraue, den Wahlkreis direkt zu gewinnen und in Berlin zu vertreten. Die Antwort der Christdemokraten fiel eindeutig aus ...


Glückwünsche für Reinhard Grindel MdB nach der Nominierung zum Kandidaten der CDU im neu zugeschnittenen Bundestagswahlkreis Rotenburg I - Soltau-Fallingbostel durch den stellv. Kreisvorsitzenden CDU Rotenburg Torsten Hastedt, Kreisvorsitzenden CDU Rotenburg Albert Ratjen, Kreisvorsitzende CDU Soltau-Fallingbostel Gudrun Pieper MdL und stellv. Kreisvorsitzenden CDU Soltau-Fallingbostel Gerd Engel

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