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Rotenburger Kreiszeitung vom 06.01.09

Grindel: Pendlerzug nach Bremen erhalten

CDU-Bundestagsabgeordneter schreibt an die Deutsche Bahn AG

ROTENBURG (sf) Die vorläufige Streichung des Pendlerzuges um 6.51 Uhr von Rotenburg über Sottrum nach Bremen, sorgt für Ärger unter den Betroffenen, die ihren Arbeitsplatz in Bremen haben. Die alternativen DB-Regionalbahnen um 6.29 Uhr oder 7.29 Uhr werden nicht als angemessene Alternative gesehen und der Metronom um 7.08 Uhr beispielsweise ist allenfalls für jene Pendler von Interesse, die in Rotenburg einsteigen und direkt bis Bremen Hauptbahnhof durchfahren. Begründet wird die Streichung der 6.51-Uhr-Regionalbahn von der Bahn AG mit Arbeiten an den Bahnsteigen in der Hansestadt. Ab 13. Mai, so die Ankündigung, soll der Zug wieder rollen, zumindest an den Werktagen.

Im Kreise der Pendler wird die angekündigte Befristung stark angezweifelt. Man mutmaßt, so RK/VN-Leser Klaus Moje aus Hassendorf, die Bahn plane, den Zug gänzlich zu streichen. Er hegt den Verdacht, „dass hier eine ganze Region vom öffentlichen Nahverkehr nicht mehr bedient werden soll.“ Er sei in Bremen als Lehrer tätig, steige in Sottrum zu. Die von der Bahnpressestelle in Hannover auf Anfrage genannten Zugverbindungen stellen für ihn keine wirkliche Alternative dar. Und wohl auch nicht für jene rund 100 weiteren Pendler, die täglich die Regionalbahn 24706 nutzten. In Oberneuland wäre der Zug regelmäßig so voll gewesen, sagt Klaus Moje, dass die zusteigenden Fahrgäste keinen Sitzplatz mehr fanden. Verschärft werde die Situation für die Pendler noch durch die Bauarbeiten im Zuge der A1; die regelmäßigen Verkehrsbehinderungen bis hin zu kilometerlangen Staus behinderten die Erreichbarkeit des Arbeitsplatzes in Bremen mittels Pkw. Moje zeigt sich durch die Streichung „bestürzt“, weil auch im vergangenen Fahrplan bereits („Rand“-)Züge weggefallen seien.
Nachdem der Hassendorfer Bürgermeister Klaus Dreyer (SPD) sich über das Vorgehen der Bahn entrüstete und seinen Parteifreund und Landtagsabgeordneten Ralf Borngräber um Hilfe gebeten hatte (wir berichteten in unserer gestrigen Ausgabe), hat sich jetzt der CDU-Bundestagsabgeordnete Reinhard Grindel wegen der vorläufigen Streichung des Pendlerzugs von Rotenburg nach Bremen (RB 24706) an den Konzernbevollmächtigten der Deutschen Bahn AG für Niedersachsen und Bremen gewandt. Der CDU-Politiker bittet darin um Prüfung, ob es mit Blick auf die Baumaßnahmen im Bremer Hauptbahnhof nicht weniger einschneidende Fahrplanänderungen geben könnte. Grindel: „Mir erschließt sich nicht, weshalb die Streichung eines Zuges Baumaßnahmen erleichtert. Die notwendigen Gleisänderungen könnten doch wohl auch so organisiert werden, dass sich die Verbindung aufrechterhalten lässt.“
Der CDU-Abgeordnete berichtet in seinem Schreiben an die Deutsche Bahn AG von der Sorge vieler Pendler, dass im Zuge der Baumaßnahme probeweise getestet werden solle, ob die RB 24706, die Rotenburg um 6.51 Uhr verlässt, nicht ganz aufgegeben werden könnte. „Insofern wäre ich für eine Klarstellung seitens der Deutschen Bahn AG oder der Landesnahverkehrsgesellschaft dankbar, dass in jedem Fall der Betrieb im Mai wieder aufgenommen wird“, schreibt Grindel der DB AG in Hannover.

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