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Beitrag für Bremervörder Zeitung vom 12.05.06

Kinder, Kinder

Viele Bürger erhoffen sich von der Großen Koalition die Lösung der großen Probleme in unserem Land. Gerade als niedersächsischer CDU-Abgeordneter bin ich schon ein bisschen stolz, dass „unsere“ Ministerin Ursula von der Leyen dafür gesorgt hat, dass der Familie nun endlich eine große politische Bedeutung beigemessen wird. Mit der steuerlichen Absetzbarkeit der Kinderbetreuungskosten und vor allem der Einführung des Elterngeldes hat Ministerin von der Leyen für eine grundlegende Verbesserung der Vereinbarkeit von Familie und Beruf gesorgt.
Es geht nicht um ein neues Familienbild der CDU, sondern um die Anerkennung von Realitäten. Deutschlands Geburtenrate ist eine der niedrigsten in der Welt. Frauen bekommen heute in Deutschland im Schnitt erst mit 30 ihr erstes Kind, über 80 Prozent sind zu diesem Zeitpunkt berufstätig. Während vor 20 Jahren nur acht Prozent der Frauen keine Mütter wurden, sind es heute 30 Prozent und bei Akademikerinnen 40 Prozent. Nur noch in zwei Bevölkerungsgruppen ist die Geburtenrate ausreichend: bei Sozialleistungsempfängern und Superreichen. Mit dem Elterngeld gibt es jetzt erstmals eine attraktive finanzielle Unterstützung für Familien, weil es nicht sein darf, dass für Normalverdiener die Entscheidung zum Kind gleichbedeutend mit erheblichen finanziellen Einbußen ist.
Die meisten Familien brauchen und wollen dauerhaft zwei Einkommen für eine stabile Finanzierung des Familienlebens und für die wirtschaftliche Selbständigkeit beider Partner. Das Elterngeld ist eine ausreichende Lohnersatzleistung. Der von der SPD durchgesetzte Sockelbetrag von 300 Euro für Hartz-IV-Empfänger ist insoweit problematisch, weil eine Lohnersatzleistung für den widersinnig ist, der vorher keinen Lohn hatte. Es geht vielmehr darum, mit dem Elterngeld die Freiheit der Familie zu stärken, ihr gewähltes Lebensmodell tatsächlich zu leben.
Die zwei zusätzlichen „Vätermonate“ werden die Beziehungen der Väter zu ihren Kindern nachhaltig vertiefen und das Verständnis mancher Männer dafür schärfen, wie schwer Hausarbeit ist. Nicht wenige dürften danach ein grundlegend gewandeltes Verhältnis zu ihren Kindern haben und mancher wird vermutlich froh sein, nach Wochen der Arbeit im Haushalt wieder ins Büro gehen zu dürfen.
Mit der steuerlichen Absetzbarkeit von Kinderbetreuungskosten sorgen wir für mehr Flexibilität. Für viele berufstätige Frauen sind die meist zu starren Öffnungszeiten der Kindergärten nicht ausreichend. Kinderfrauen und Tagesmütter können flexibler reagieren, wenn Mama einmal früher zur Arbeit losfahren oder dort länger bleiben muss. Mit der steuerlichen Absetzbarkeit von Beschäftigung im Privathaushalt schaffen wir neue Arbeitsplätze und bekämpfen die Schwarzarbeit.
Kinder sind eine Bereicherung für das Leben und eine Gesellschaft ohne Kinder hat keine Zukunft. Insoweit ist jeder zusätzliche Euro im Bundeshaushalt für Elterngeld und Kinderbetreuung eine Zukunftsinvestition für ein glücklicheres und sozialeres Deutschland.

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