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Walsroder Zeitung vom 08.04.09

Erste positive Signale für Osterheide

Finanzministerium und BIMA werden aktiv / Fließt Geld aus Konjunkturprogramm II?

Für den Gemeindefreien Bezirk Osterheide bahnt sich ein Silberstreif am Horizont an. Die beiden Bundestagsabgeordneten Monika Griefahn (SPD) und Reinhard Grindel (CDU) stellen positive Signale fest, wenn es um das Thema „Sanierung“ in den Ortschaften Oerbke, Ostenholz und Wense geht. Sowohl Mittelzuweisungen aus dem „Konjunkturpaket II“ als auch Geld für die Dorfereneuerung werden wahrscheinlicher. Da sei „die Handbremse etwas gelockert worden“, sagte Grindel gestern bei einem Besuch in Osterheide.

Oerbke (ci). Die Menschen in Osterheide plagen sich mit Alltagssorgen. Die Infrastruktur in den drei Dörfern ist spärlich, viele (bundeseigenen) Wohnhäuser marode. Die Folge: Unzufriedene Bewohner und leer stehende Gebäude. Allein in Ostenholz sind aktuell 17 Wohn- und Gewerbeobjekte ungenutzt.
Das Problem: Die Gemeinde mit dem Sonderstatus kann sich nicht mit den selben Mitteln aus dem Dilemma befreien, wie die kommunalen Nachbarn. Kritik richtet sich vor allem an den Bund, der das Sagen hat – aber nach Ansicht der Bewohner gnadenlos den Rotstift ansetzt. Immerhin gibt es jetzt einige positive Signale. Die beiden Bundestagsabgeordneten Monika Griefahn und Reinhard Grindel erleben wachsendes Interesse im zuständigen Bundesfinanzministerium. Für das Konjunkturprogramm II („Sanierung und energetische Verbesserung in Bundesliegenschaften“) hat das Ministerium auch Maßnahmen aus Osterheide zur Förderung vorgeschlagen.
Dabei handelt es sich um Anträge zur Sanierung der Verwaltungsgebäude in Oerbke und Osterholz, aber auch für das Feuerwehrgerätehaus Oerbke und den Kindergarten in Ostenholz. Den Löwenanteil (Gesamtbedarf 540.000 Euro) nimmt der Kindergarten mit fast 410.000 Euro ein.
Rund zwei Milliarden Euro sollen bundesweit über das Konjunkturprogramm II ausgeschüttet werden, die Summe der angemeldeten Projekte beträgt etwa das Dreifache. Entscheiden über die Vergabe von Mitteln muss das Bundesbauministerium. Weil das Programm grundsätzlich schnelle Verbesserungen erreichen soll, geht Grindel davon aus, dass „die Entscheidung noch im April fällt“.
Neben diesem Hoffnungsschimmer macht die Tatsache Mut, dass die BIMA (Bundesanstalt für Immobilienaufgaben) parallel dazu Vorhaben zur Grundsanierung in Ostenholz zur Förderung angemeldet hat. Dabei geht es vor allem darum, Mietobjekte wieder so herzurichten, dass sie bewohnt werden können. Die BIMA wolle sogar auch dann aktiv werden, wenn das Bauministerium abwinkt, heißt es aus dem Finanzministerium.
Punkt drei gibt ebenfalls Grund zur Freude: Beim Besuch von Grindel gestern teilte Bezirksvorsteher Andreas Ege mit, die Erste Kreisrätin Helma Spöring habe angedeutet, es würden wohl doch Mittel für die „Dorferneuerung“ fließen. Über diesem Weg versucht Osterheide, mit Hilfe des Landkreises weitere Verbesserungen in den Ortschaften zu erzielen (WZ berichtete).
Osterheide plant einen „Dorfverein“ zu gründen, in dem Organisationen und Bevölkerung gemeinsam Projekte entwickeln, Anträge auf Zuschüsse stellen und Vorhaben umsetzen können. Das Spektrum reicht vom neuen Wanderweg bis zur Streuobstwiese.
Das alles seien Versuche, die „Abwärtzspirale aufzuhalten“, betont Bezirksvorsteher Ege. Und Grindel räumt ein, da habe es bisher auf Bundesebene wohl „mangelnde Bereitschaft gegeben, kreativ zur sein, wenn es darum geht, Wege und Förderungsmöglichkeiten zu finden“.


Ortstermin (v.l.n.r.) Dieter Rossow (CDU-Gemeindeverbandsvorsitzender), Seben Arjes (Vorsitzender der Einwohnervertretung), Reinhard Grindel (CDU-Bundestagsabgeordneter) und Andreas Ege (Bezirksvorsteher) erörterten gestern die aktuelle Lage in Osterheide.

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