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Rotenburger Kreiszeitung vom 31.07.09

Zu Guttenberg kam, sah und überzeugte

CDU-Wahlkampfauftakt in Walsrode / „Adeliger ohne Allüren“

WALSRODE (sf) Einen fulminanteren Wahlkampfauftakt hätte sich Reinhard Grindel, Bundestagsabgeordneter und Kandidat der CDU im Wahlkreis RotenburgI-Soltau-Fallingbostel kaum wünschen können. Wirtschaftsminister Dr. Karl-Theodor Freiherr zu Guttenberg (CSU), der aktuell beliebteste Politiker der Republik und „shooting-star“ der Union folgte dem Ruf Grindels, überzeugte mit Argumenten und faszinierte als Mensch gestern Abend 820 Gäste in der Stadthalle von Walsrode.

Gudrun Pieper, Landtagsabgeordnete und Vorsitzende des CDU-Kreisverbandes Soltau-Fallingbostel, begrüßte den „Adeligen ohne Allüren“, den „größten Wirtschaftsminister“ aller bundesrepublikanischen Zeiten, der auch in Walsrode wie ein „Popstar“ empfangen worden sei, bewertete die Bundestagswahl am 27. September als richtungsweisend und forderte: „Der Norden muss gestärkt werden“.
Reinhard Grindel erinnerte an die „spontane Zusage“ eines Besuchs in seinem Wahlkreis, freute sich über das „Timing“, nun ausgerechnet von jenem Politiker Schützenhilfe zu erfahren, der in der Gunst der Menschen ganz oben stehe und kalauerte: „Du bist da, Dein Dienstwagen auch.“ Hart ging Grindel mit Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt ins Gericht, die ihr Ministerium in dieser krisenhaften Zeit drei Wochen im Stich lasse. Das überwältigende Interesse an zu Guttenberg ist für Grindel ein „kraftvoller Beweis“, dass die Christdemokraten im Heidekreis wie im Süden Rotenburg fest entschlossen seien, den Wahlkreis zu gewinnen. Zu Guttenberg bediene die „große Sehnsucht in der CDU nach einem Kopf mit wirtschaftlichem Profil“ und mache Friedrich Merz vergessen.
Der Minister aus Oberfranken belegte seine gute Erziehung, begrüßte „Frau Grindel“ und punktete mit einem Hermann-Löns-Zitat, der „das fröhliche Herz“ als Triebfeder erfolgreichen Arbeitens beschworen hatte. Beliebtheit dürfe man nicht zum Maßstab machen, denn Popularität sei endlich. Zu Guttenberg empfahl, bescheiden zu bleiben, demütig Anderen gegenüber und die Bodenhaftung nicht zu verlieren. Er rief dazu auf, im Wahlkampf zurückzustecken, „weder Phrasen noch den politischen Gegner zu dreschen“. Die Menschen erwarteten, dass die Politiker bis zum Wahltag hart arbeiteten, die Wochen bis dahin nutzten, um die Weichen für jene Herausforderungen zu stellen, die in 2010 auf dem Arbeitsmarkt aber auch im Bankensektor zu erwarten seien. Stimmungslagen spielten bei der Bewältigung der Krise eine gewichtige Rolle; wer mit Pessimismus Politik mache, handele „verantwortungslos und dumm“. Beim Beharren auf Zuversicht werde er sich „nicht das Maul verbieten lassen.“ Politik sei nicht das Basteln an der eigenen Karriereleiter sondern Dienst am Menschen. Man müsse für seine Überzeugungen einstehen. Er, so zu Guttenberg energisch, sei als „Insolvenzminister“ gescholten worden, halte das aber aus und daran fest, auch von „selbsternannten großen Konzernen“ überzeugende Sanierungskonzepte einzufordern, bevor Steuergelder fließen ...
Guttenberg habe Mut gemacht, fasste Rotenburgs CDU-Kreisvorsitzender Albert Rathjen in seinem Schlusswort zusammen: „Ihre Worte sind auf fruchtbaren Boden gefallen.“


Zwei, die seit 2002 dem Bundestag angehören und sich gut verstehen: zu Guttenberg und Grindel.

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