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Achimer Kurier vom 26.05.06

WM-Beauftragter: Sind gut vorbereitet

Medienschelte beim 3. Achimer Sportgespräch

von Matthias Makosch

Achim. "Wir sind gut vorbereitet" - dieses Fazit der Sicherheitsvorkehrungen für die Fußball-Weltmeisterschaft hat der Parlamentarische Staatssekretär im Bundesinnenministerium, Christoph Bergner, beim 3. Achimersportgespräch des CDU-Bundestagsabgeordneten Reinhard Grindel gezogen. Das Mega-Ereignis stand bei der Podiumsdiskussion 15 Tage vor dem Anstoß im Mittelpunkt. Aber die Referenten und Sportfunktionäre diskutierten auch über bessere Bedingungen für das Ehrenamt.

"Wir wollen keine Sicherheits-WM", betonte Christoph Bergner am Mittwochabend bei der von Reinhard Grindel moderierten Gesprächsrunde im Hotel Gieschen. Deutschland wolle sich als weltoffenes, gastfreundliches Land präsentieren. Der WM-Beauftragte des Bundesregierung machte zugleich deutlich, dass das Sicherheitskonzept notwendig sei - schon wegen der Terrorismusgefahr, denn die WM sie in diesem Jahr das Großereignis mit der höchsten Aufmerksamkeit: Damit nicht nur die Stadien, sondern auch die Großbildleinwand-Übertragungen auf öffentlichen Plätzen geschützt sind, gibt es dafür manche Empfehlungen. Dazu zählen die Einfriedung, Einlasskontrolle und Videoüberwachung. Neben den Sicherheitsvorkehrungen gab Bergner einen Überblick über das Gastgeberkonzept, das eine Freundlichkeitskampagne, das Standortmarketing und ein Kulturprogramm umfasst. Der Begeisterungsfunke sei in der Bevölkerung übergesprungen. Trotz der Negativschlagzeilen im Vorfeld der Weltmeisterschaft, die von der Kritik der Verbraucherschützer am Ticketing über die Zweifel der Stiftung Warentest an der Sicherheit von WM-Stadien bis zum teuren Rasenaustausch in Hannover reichten.
Vom Präsidenten des Niedersächsischen Fußballverbandes, Karl Rothmund, erhielten deshalb die Medien einen Anpfiff: "Diese dämlichen Presseberichte sind das Primitivste, was es gibt." Das erstmalige Optionsmodell beim Ticketverkauf sorge schließlich dafür, dass es diesmal keien leeren Ränge in den Stadien geben werde. Der Rasenaustausch sei notwendig gewesen, damit gleiche Bedingungen für die Spiele herrschen. Die Kosten von 135000 Euro übernehme die Fifa. Die Stimmung der Fans haben solche Meldungen aber offenbar nicht beeinträchtigt, wie NFV-Kreisvorsitzender Horst Lemmermann berichtete: "Die Freude auf die Weltmeisterschaft ist riesengroß. Im Kreis wird es überall WM-Partys geben." Auch Ralf Ginnow vom Kreissportbund ist sicher, dass die WM ein Gemeinschaftserlebnis wird. Sorge bereitet ihm vielmehr die Entwicklung im Ehrenamt. Das müsse aufgewertet werden, um jungen Ersatz für die größtenteils älteren Engagierten zu gewinnen - etwa, indem Aufwandsentschädigung für Kassenwarte genauso bezuschusst werden wie für Übungsleiter.
Doch allein finanziell lässt sich das Problem nicht lösen, wie Anne Meyer vom TSV Uesen verdeutlichte: Jüngere Leute übernähmen auch deshalb kaum noch Ehrenämter, weil sie aufgrund der flexibilisierten Arbeitswelt keine Planungssicherheit mehr hätten. Ein weiteres Manko sieht CDU-Bürgermeisterkandidat Rainer Ditzfeld darin, dass Firmen ihre Mitarbeiter nicht am frühen Nachmittag gehen ließen, damit die eine Jugendmannschaft trainieren können. Der Gesetzgeber sollte den Unternehmen ermöglichen, so Karl Rothmund, die Freistellung von Mitarbeitern für ehrenamtliche Aufgaben steuerlich geltend zu machen.

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