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Erschienen in Rotenburger Rundschau vom 06.09.09

Die Rundschau fragt – Politiker antworten

Die Rotenburger Rundschau gibt den Bundestagskandidaten in ihren Sonntagsausgaben bis zur Wahl Gelegenheit, zu verschiedenen Themen Stellung zu beziehen.

Folge 2: Bildung
Inhalte wichtiger als Strukturen

Schulpolitik ist Ländersache. Man mag das beklagen, aber mit der Entscheidung über die Föderalismusreform wird dies auf Dauer so bleiben, und alle Bundesländer - egal ob CDU, CSU, SPD, FDP oder Grüne mitregieren – haben das so gewollt. Es war Angela Merkel, die daraufhin bei einer Ministerpräsidentenkonferenz zumindest durchgesetzt hat, dass sich die Länder auf einheitliche Bildungsstandards verständigen.
Vielfältige Begabungen fordern eine vielfältige Förderung. Diese muss durch das Schulwesen gewährleistet sein. Das kann in Haupt- und Realschulen, in Gymnasien oder kooperativen Gesamtschulen geschehen. Wichtig ist, dass jede Schulform den Anspruch auf eine gleich gute Ausstattung hat. Wichtig ist auch, dass wir eine möglichst wohnortnahe Schulversorgung gewährleisten, insofern unterstütze ich Initiativen für eine gemeinsame Haupt- und Realschule, um Schulstandorte zu sichern.
Die Klage von Handwerksmeistern über die Ausbildungsfähigkeit von Lehrstellenbewerbern ist teilweise berechtigt. Wir dürfen darauf aber nicht erst nach der Schule mit Hilfsangeboten für Jugendliche ohne Abschluss und hinreichende Qualifikation reagieren. Der Schlüssel zur langfristigen Bekämpfung von Fachkräftemangel und für eine bessere Durchlässigkeit des Schulwesens generell liegt in der frühkindlichen Erziehung. Die entscheidenden Wurzeln für Talente, Fähigkeiten und Neigungen werden bereits im Alter zwischen null und fünf gelegt. Hier müssen wir ansetzen und viele Kinder intensiv fördern. Dies gilt etwa für Kinder aus Familien mit Migrationshintergrund, in denen noch nicht einmal Deutsch gesprochen wird. Wie sollen sie später in der Grundschule den Lehrer an der Tafel verstehen?
Seitens des Bundes haben wir wichtige Weichenstellungen mit dem Konjunkturprogramm vorgenommen. Wir haben den Schwerpunkt auf die energetische Sanierung von Schulen und eine bessere Ausstattung der Schulen mit Lehr- und Lernmitteln gelegt. Dadurch hat der Bund einen Beitrag zur Verbesserung der Qualität der Schulen geleistet, auch deshalb, weil die Schulträger das bei der Energie eingesparte Geld nun in die Kinder investieren können.
Ich plädiere dafür, dass wir wieder stärker über Schulinhalte als über Schulstrukturen diskutieren.


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