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Erschienen in Rotenburger Rundschau vom 13.09.09

Die Rundschau fragt – Politiker antworten

Die Rotenburger Rundschau gibt den Bundestagskandidaten in ihren Sonntagsausgaben bis zur Wahl Gelegenheit, zu verschiedenen Themen Stellung zu beziehen.

Folge 3: Energie
Energiemix ohne Alternative

Die Kampagne der SPD in Sachen Atomkraft ist unverantwortlich, weil sie den Menschen Angst machen soll. Fakt ist dagegen: der Anteil der erneuerbaren Energien an der Stromerzeugung wird 2010 bei 12,5 Prozent liegen. Öl und Gas kommen überwiegend aus politisch unsicheren Gebieten. Kohle belastet die Umwelt. Die Menschen wollen aber sichere, saubere und vor allem bezahlbare Energie. Deshalb brauchen wir einen klugen Energiemix. Wir müssen Abhängigkeiten verringern, Energie effizienter nutzen und erneuerbare Energien fördern, ohne dass sie andere Bereiche – wie etwa den Pachtzins für Landwirte – einseitig belasten. Mit den verschiedenen Programmen zur energetischen Gebäudesanierung haben wir einen großen Beitrag zur Energieeinsparung geleistet. Das wollen wir ausbauen durch flexiblere Förderinstrumente, die auch den Heizungsbestand modernisieren, und noch mehr Verbraucheraufklärung.
Wir wollen Deutschland zum Weltmarktführer bei der Entwicklung von klimaschonenden Kohle- und Gaskraftwerken machen. Wir wollen Geothermie fördern und ein Zukunftsprojekt Elektromobilität auf den Weg bringen. Wir müssen außerdem die Kraft-Wärme-Koppelung verbessern. Wichtig ist, dass wir unsere Energiebedarfe aus möglichst vielen Ländern der Erde decken, um nicht abhängig zu werden. Dazu brauchen wir ein europäisches Stromverbundnetz und wir wollen die Hochspannungsübertragungsnetze ausbauen, auch wegen der Off-Shore-Windtechnologie. Wir werden unseren Beitrag zu einer höheren Wirtschaftlichkeit und Grundlastfähigkeit von erneuerbaren Energien leisten.
Die Kernenergie ist ein vorerst unverzichtbarer Teil in einem ausgewogenen Energiemix. Dazu gibt es heute keine klimafreundliche und kostengünstige Alternative, die in ausreichendem Maße verfügbar wäre. Durch hohe Strompreise würden wir im Industrieland Deutschland Arbeitsplätze gefährden. Deshalb sind auch die Gewerkschaften gegen einen sofortigen Atomausstieg. Längere Laufzeiten der technisch sicheren Kernkraftwerke gibt es nur, wenn die Stromkonzerne entsprechend die Preise senken.
In Gorleben muss die Erkundung abgeschlossen werden. Durch das von Rot-Grün erlassene Moratorium haben wir viel Zeit verloren. Das ist eine unverantwortliche Politik. Die Endlagerfrage muss gelöst und darf nicht als Geisel gegen die Kernkraft zum Schaden der Bevölkerung missbraucht werden.


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