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Walsroder Zeitung vom 05.10.09

„Lebensverhältnisse haben sich gebessert“

„Tag der Deutschen Einheit“: Schilder, Bäume und (mahnende) Worte in Schneverdingen

Der Tag der Deutschen Einheit ist traditionell der Tag, an dem sich die Menschen an die Ereignisse in den Jahren 1989 und 1990 erinnern, die schließlich zum Mauerfall und einem vereinigten Deutschland führten. So auch bei der zentralen Feierstunde, zu der jährlich der CDU-Kreisverband und die CDU der Stadt Schneverdingen in den Walter-Peters-Park in Schneverdingen einladen. Neben Erinnerungen und (mahnenden) Worten zur Gegenwart und Zukunft gab es in diesem Jahr zum zweiten Mal auch etwas zu enthüllen: Jede der Eichen, die in den vergangenen Jahren für jedes Bundesland, für Deutschland und für Europa gepflanzt wurden, bekommt ein Informationsschild. Am Sonnabend wurde nun das dem Land Thüringen gewidmete Emblem präsentiert. Zudem hat sich die WZ umgehört, wie wichtig den Heidjern der Tag der Deutschen Einheit (noch) ist.

Walsrode/Schneverdingen (sw). Heiko Habakuk, Vorsitzender der CDU Schneverdingen, begrüßte trotz der herbstlichen Böen am Sonnabendvormittag zahlreiche Gäste, die sich bei Kaffee und Kuchen und bei flotten Klängen der Schneverdinger Stadtfalken zumindest innerlich wärmen konnten. CDU-Kreisvorsitzende und Landtagsabgeordnete Gudrun Pieper wies auf die nach wie vor „historische Bedeutung“ von Maueröffnung, den ersten freien Wahlen in der DDR und den Tausenden von DDR-Bürgern hin, die für ihre Freiheit auf die Straße gegangen sind. „Aus den Rufen ‚Wir sind das Volk‘ wurde ‘Wir sind ein Volk‘,“ freute sich Pieper, und es gebe auch heute noch eine besondere Verantwortung dem nachfolgenden Generationen gegenüber, diese Ereignisse im Bewusstsein zu halten. Sie warnte vorn „neuen nationalsozialistischen Heilsbringern“, aber auch vor einer Verklärung der DDR, eines Unrechtsstaates mit Mauer und Stacheldraht. Die Gefahren einer Diktatur, die Erfahrungen müssten auch den Kindern und Kindeskindern verständlich gemacht werden.
Festredner Reinhard Grindel, jüngst im Amt bestätigter Bundestagsabgeordneter, sprach auch die Herausforderungen des Einheitsprozesses an, für den vor 20 Jahren – aus weltpolitischer Sicht nur das kleine, glücklicherweise genutzte Zeitfenster zur Verfügung gestanden hätte. Und mittlerweile gebe es die blühenden Landschaften tatsächlich. Aus seiner Sicht vor allem in den CDU-regierten Bundesländern, habe die ehemalige DDR insgesamt eine bemerkenswerte Entwicklung genommen.
Wie seine Vorrednerin mahnte Grindel zur Vorsicht vor rechten und linken Tendenzen. Besonders die Partei die Linke als „Nachfolgerin der SED“ musste einstecken: „Ein Trabbi bleibt ein Trabbi, egal wie man ihn anstreicht. Es wird kein VW Golf.“
Angesichts der Wirtschaftskrise forderte Grindel eine Rückbesinnung der Gesellschaft auf den demokratischen Konsens, „niemand darf nur an seine Einzelinteressen denken“. Wachstum, aber auch Haushaltskonsolidierung, ohne sich kaputt zu sparen, ist Grindels Weg aus der Krise: „So viel Freiheit wie möglich, soviel Ordnung wie nötig.“ Und er machte eine Feststellung, die vielen anscheinend nicht (mehr) bewusst ist: „Die Lebensverhältnisse in Ost und in West haben sich seit 1990 verbessert.“


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