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Rotenburger Kreiszeitung vom 20.02.10

Die eigenen Stärken erkennen

Bundestagsabgeordneter Reinhard Grindel informierte sich über die Arbeit des BNW in Rotenburg

ROTENBURG (go) „Ich nehme freiwillig an dieser Maßnahme des gemeinnützigen Bildungswerkes der Niedersächsischen Wirtschaft teil, denn ich möchte meine Stärken für ‚den Job‘ erkennen und nicht für ‚einen Job‘“, erklärte die arbeitslose Yvonne Gerken. Das Ziel ihrer Teilnahme an der Maßnahme „Profiling 20“ sei es, zu entdecken, was in ihr stecke. Reinhard Grindel MdB informierte sich beim BNW, Teamleiterin Martina Hebel stand Rede und Antwort.

Alles das helfe ihr, ein gesundes Selbstbewusstsein zu entwickeln, sagt Yvonne Gerken. Die als Nahziel ins Visier genommene Stärkung des eigenen Selbstwertgefühls sei ein Baustein auf dem Weg zu ihrem Fernziel, einen geeigneten Job auf dem ersten Arbeitsmarkt zu finden.
Diese angesprochene Maßnahme ist eine der vielen Angebote der verschiedenen Bildungseinrichtungen in Rotenburg, um Langzeitarbeitslosen den Weg der Integration auf dem Arbeitsmarkt zu erleichtern. Für die meisten Kunden, wie die betroffenen Hartz-IV-Empfänger genannt werden, sei die Teilnahme an Maßnahmen zur Intergration auf den Arbeitsmarkt zwingend vorgeschrieben, da sonst das ALG II gekürzt werde, hieß beim Besuch des Bundestagsabgeordneten Reinhard Grindel (CDU).
Die Finanzierung vieler Maßnahmen dieser Bildungseinrichtung läuft über die Bundesagentur für Arbeit und über den Europäischen Sozialfond (ESF). Die Betroffenen befürchten, dass die Sparmaßnahmen der Bundesregierung sich negativ auf die Entwicklung der Integration der Arbeitslosen auswirken werden.
Martina Hebel ist Teamleiterin des gemeinnützigen Bildungswerkes der Niedersächsischen Wirtschaft. Sie nahm die geplanten Kürzungen zum Anlass, für ihren Bildungsträger ein Gespräch mit dem Bundestagsabgeordneten zu führen. Reinhard Grindel, der vom Rotenburger Stadtrat Hans Hagedorn begleitet wurde, konnte die anwesenden Pädagogen und Langzeitarbeitslosen beruhigen. „Maßnahmen, wie zum Beispiel ,Profiling‘, werden nicht dem Rotstift zum Opfer fallen“, erklärte er bei seinem Besuch. Grindel sieht die Möglichkeiten der Einsparungen eher bei den Ausschreibungen. Das Modell der Optionskommune, die die Gewährung des ALG II in eigener Zuständigkeit bearbeite, biete gute Ansätze, die Mittel gezielter einzusetzen. Außerdem sieht er im regionalen „Netzwerk“ zwischen der Kommune, den Bildungswerken und den Arbeitgebern große Vorteile für die erfolgreiche Integration der Arbeitsuchenden. Oft sei das preiswertere Angebot nicht das günstigste, um ein Ziel zu erreichen. Man müsse Anforderungsprofile und Preis abwägen, um sich für das richtige Bildungsangebot zu entscheiden.


Hans Hagedorn (Stadtrat, v.l. stehend), Martina Hebel (BNW), Bärbel Pankoke (BNW), Reinhard Grindel und Gabriela Philipp-Martinez mit zwei Teilnehmern des „Profiling 20“-Projekts

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