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Rotenburger Rundschau vom 28.04.10

Arbeit aufgenommen

Reinhard Grindel (CDU) sitzt im Gorleben-Ausschuss

Landkreis Rotenburg. (r/ivr). Hunderte von Aktenordnern wälzen, stundenlange Zeugenvernehmungen und viele Presseanfragen: So gestaltet sich in den kommenden Monaten der Parlamentsalltag des Bundestagsabgeordneten Reinhard Grindel.
Der 48-jährige Abgeordnete des Wahlkreises Rotenburg-Soltau-Fallingbostel ist Obmann der CDU/CSU-Bundestagsfraktion im Gorleben-Untersuchungsausschuss. Dieser Ausschuss soll sich mit dem Vorwurf der Opposition befassen, bei der Standortauswahl für ein Atommüllendlager und der Entscheidung, den Salzstock bei Gorleben zu erkunden, habe es Manipulationen gegeben.
Grindel hat in den vergangenen Wochen eine Vielzahl öffentlich zugänglicher Quellen studiert und kommt zu einem völlig anderen Ergebnis: "Die bisherigen Analysen und wissenschaftlichen Gutachten zeigen, dass Gorleben als Endlager geeignet ist. Die untertägigen Erkundungen sind allerdings im Jahre 2000 von Rot-Grün unterbrochen worden und werden jetzt nach der Entscheidung von Umweltminister Norbert Röttgen fortgesetzt. Insoweit bleibt die ergebnisoffene weitere Erkundung des Salzstocks in Gorleben abzuwarten.“
Der CDU-Abgeordnete verweist auf eine Erklärung der damaligen rot-grünen Bundesregierung aus dem Jahr 2000, in der die Eignung des Salzstocks in Gorleben ausdrücklich bestätigt wurde. Dass sich jetzt Politiker wie der frühere Umweltminister Jürgen Trittin gegen Gorleben aussprechen, hat nach Auffassung von Grindel vor allem taktische Gründe. "Man will die weitere Erkundung in Gorleben mit allen Mitteln torpedieren, weil die Atomkraftgegner wissen, dass die Zustimmung der Bürger zur Kernenergie steigen würde, wenn die Endlagerfrage gelöst wäre. Wir dürfen das Problem der sicheren Endlagerung des Atommülls aber nicht den nachfolgenden Generationen vor die Füße werfen.“
In Berlin wird der CDU-Politiker jetzt bei seiner Tätigkeit im Innenausschuss etwas kürzer treten müssen. Die Wahlkreisarbeit werde jedoch unter dem Gorleben-Ausschuss nicht leiden. "Mein Team und ich planen schon die neue Sommertour. Und ich habe eine Vielzahl von Wahlkreisterminen zugesagt. Da mache ich keine Abstriche, weil die Bürger sich sehr genau anschauen, ob gerade ein direkt gewählter Abgeordneter nach einer Wahl genauso präsent ist wie vor der Wahl“, betont Reinhard Grindel.


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