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Böhme-Zeitung vom 02.10.10

Ein großartiges und historisches Ereignis

20 Jahre Wiedervereinigung – Böhme-Zeitung befragt die hiesigen Bundestagsabgeordneten zur Einheit Deutschlands

vo Soltau. Deutschland feiert am 3. Oktober runden Geburtstag. 20 Jahre Deutsche Einheit. Das nimmt die Böhme-Zeitung zum Anlass bei den drei Abgeordneten des Bundestagswahlkreises 36 Rotenburg 1 Soltau-Fallingbostel nachzufragen. Ist nach deren Einschätzung die Einheit gelungen, vielleicht schon vollendet oder wird sie nur in Sonntagsreden gefeiert? Was ist noch zu tun? Ist der Soli, der Solidaritätszuschlag, noch gerechtfertigt? In einem waren sich die Drei einig: Die Wiedervereinigung 1990 war ein großartiges, besonderes und historisches Ereignis.

Reinhard Grindel:
Für mich ist es immer noch etwas Besonderes, auf dem Weg zur Arbeit in Berlin durch das Brandenburger Tor zu gehen. Die Freude an der Einheit lasse ich mir nicht nehmen. Die blühenden Landschaften sind unübersehbar: die ostdeutschen Länder haben eine anziehende Wirtschaftskraft, die Infrastruktur ist zum Teil besser als im Westen und die Fortschritte beim Umweltschutz – Beispiel Elbe - sind beeindruckend. Ein Grundfehler war vielleicht, dass wir 1990 zu sehr über die politische Vereinigung und zu wenig über die schlechte Wirtschaftslage der DDR gesprochen haben.
Wir brauchen endlich eine bessere mittelständische Struktur. Aber dass der Aufbau Ost so schwer fällt, ist eine Hinterlassenschaft der Teilung und nicht die Folge der Einheit. Das verbrecherische SED-Regime hat die Menschen um die Früchte ihrer Arbeit gebracht. Die Folgen der Teilung überwinden zu können, wäre ohne die große Solidarität des Westens mit dem Osten nicht möglich. Wir müssen Wort halten und den Solidarpakt bis 2019 fortführen. Danach brauchen wir aber wirtschaftliche Fördermaßnahmen für benachteiligte Regionen, unabhängig davon, ob sie im Osten oder Westen liegen.
Die Vereinigung war kein Anschluss des Ostens an den Westen, sondern der Beitritt der neuen Länder zu Demokratie und einem freiheitlichen Rechtsstaat. Angesichts mancher Geschichtsklitterung, die jetzt betrieben wird, brauchen wir dringend Zeitzeugenprogramme, die gerade gegenüber der jungen Generation die Erinnerung an Mauer, Stacheldraht und SED-Willkür wachhalten.


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