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Böhme-Zeitung vom 28.12.10

Grindel plädiert für sechsspurigen Autobahnausbau

bz Soltau. „Die Sicherung der Bundeswehrstandorte Munster, Rotenburg (Wümme) und Visselhövede sowie die weitere Verbesserung der Verkehrsinfrastruktur in unserer Region sind die großen Herausforderungen des Jahres 2011.“ Das sagte der heimische CDU-Bundestagsabgeordnete Reinhard Grindel in einer Erklärung zum Jahreswechsel.
Im Zusammenhang mit dem Ausbau der Verkehrswege will sich Grindel weiter für den sechsspurigen Ausbau der A 7 zwischen Soltau und dem Walsroder Dreieck einsetzen. „Ich freue mich sehr, dass die Straßenbauverwaltung die Planung für diesen Abschnitt der A 7 vorantreibt. Je weiter wir in der Planung vorankommen, umso größer ist die Chance, in den vordringlichen Bedarf des Bundesverkehrswegeplanes zu kommen.“
Im Zusammenhang mit der Strukturreform der Bundeswehr sei bisher vor Ort zu wenig gewürdigt worden, welch große Bedeutung die Entscheidung der Bundesregierung habe, die Truppenstärke nicht auf 160.000, sondern auf 185.000 Mann festzulegen. Grindel: „Ich halte es für realistisch, dass Munster Brigadestandort bleibt. Das wäre bei einer Bundeswehrstärke von 160.000 Mann eher in Frage gestellt gewesen.“
Insgesamt muss nach den Worten des CDU-Abgeordneten aber beachtet werden, dass Niedersachsen zu den Bundesländern mit der dichtesten Truppenpräsenz gehört. „Insofern wäre es schon ein großer Erfolg, wenn wir die Zahl der Soldaten in den einzelnen Standorten in etwa halten könnten.“
Das abgelaufene Jahr sei für den Wahlkreis Rotenburg – Soltau-Fallingbostel sehr erfolgreich gewesen. Die Umsetzung der Konjunkturpakete habe in den mittelständischen Betrieben Arbeitsplätze gesichert. Der Krippenausbau sei gut vorangekommen. Die Freiwilligen Feuerwehren profitierten von der Einführung des Feuerwehrführerscheins.
Besonders freut sich der CDU-Abgeordnete, dass der Brandschutz beim Wehrwissenschaftlichen Institut in Munster geregelt werden konnte, für den sich Grindel maßgeblich eingesetzt hatte.


Stand im Jahr 2010 zehnmal am Rednerpult: Reinhard Grindel MdB

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