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Böhme-Zeitung vom 14.01.11

Erneuerbare Energien als Ziel

Diskussionsabend der Frauen-Union

dm Jettebruch. Erneuerbare Energien sollten effizient, möglichst gefahrlos, umweltschonend und sinnvolle Alternativen zur Atomkraft sein, führte Kreisvorsitzende Heidi Schörken von der Frauen-Union an, als sie am Dienstag im Gasthaus Meyer in Jettebruch einen Diskussionsabend zum Thema „Zukunftsweisende Energiepolitik: Wie geht es weiter?“ eröffnete. Drei Referenten beleuchteten die Thematik von verschiedenen Seiten.
Wilken Corleis, Geschäftsführer der Euro Biogasanlagen GmbH Schneverdingen, sprach über die Entwicklung der erneuerbaren Energiequelle Biogas: Im Landkreis Soltau-Fallingbostel gebe es derzeit 67 Anlagen, 9 seien im Genehmigungsverfahren und 9 weitere geplant. Er hob den volkswirtschaftlichen Nutzen hervor und wies unter anderem auf die Wertschöpfung durch regenerative Energie im ländlichen Raum hin. Das Publikum sprach das Problem der „Vermaisung“ an, benannte die ökologischen Folgen und diskutierte über die negativen Auswirkungen auf den Tourismus – ebenso von den Windrädern ausgelöst. Die Bevölkerung müsse bei Entscheidungen mehr einbezogen werden, dann würde es auch mehr Akzeptanz geben, so die Meinung.
Martin Hack, Geschäftsführer der Stadtwerke Böhmetal GmbH Walsrode, unterstrich die Aufgabe einer kostengünstigen, sicheren Energieversorgung. Er sprach unter anderem das Energiekonzept der Bundesregierung an, die Laufzeitverlängerung der Kernkraftwerke und die Wichtigkeit von Investitionen in die Stromnetze.
Dass der Schwerpunkt der Energiepolitik bei den erneuerbaren Energien läge – sei es Sonne, Biogas, Windkraft – darüber bestünde kein Zweifel, erklärte CDU-Bundestagsabgeordneter Reinhard Grindel, der Mitglied im Gorleben-Untersuchungsausschuss ist. Drei Anforderungen gebe es: die Energieversorgung solle sicher, sauber und bezahlbar sein. Grindel nannte die Laufzeitverlängerung der Kernkraftwerke notwendig, sprach von dem Energiebedarf, erläuterte die Gewinnabschöpfung, um die erneuerbaren Energien auch voranzubringen.
Auf Gorleben angesprochen, erklärte der Abgeordnete: „Ob mit oder ohne Atomkraft – wir haben hochradioaktiven Müll, der gelagert werden muss.“ Die Erkundung des Salzstockes sei erneut beschlossen, die Untersuchungsergebnisse seien für Entscheidungen maßgeblich.


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