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Walsroder Zeitung vom 21.03.11

Abgaben für EEG-Umlage begrenzen

Bundestagsabgeordneter Reinhard Grindel zu Gast im Industriepark

Bei einem Besuch im Industriepark Walsrode (IPW) sprach der CDU-Bundestagsabgeordnete Reinhard Grindel mit den Geschäftsführern von Dow Wolff Cellulosics, Wipak, Epurex, Probis und Europe Match sowie den Vorsitzenden des Gemeinschaftsbetriebsrates vor allem über die wirtschaftliche Situation der Unternehmen, Energiepolitik und über Maßnahmen zum Ausbau des Standortes. Die deutsche Wirtschaft habe einen raschen Aufholprozess hinter sich und befinde sich weiter auf Wachstumskurs, erklärten die IPW-Vertreter.

Bomlitz. Als wichtige Gradmesser für die weitere Entwicklung werden aber die Auswirkungen der Energiepolitik und die steigenden Energiekosten gesehen. Vor allem die Folgen des Erneuerbaren Energiegesetzes (EEG) könnten die Unternehmen ausbremsen und die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen empfindlich schwächen, befürchten die IPW-Unternehmen. Bereits jetzt entfallen etwa 20 Prozent der Stromkosten allein auf die EEG-Umlage, die die Unternehmen abführen müssen.
Reinhard Grindel betonte, dass die Regierungskoalition durch die Neuregelung der Solarförderung die Belastung für die Unternehmen bereits reduziert habe. Auch im Bereich Biogas müsse die Förderung mit der EEG-Novelle neu geordnet werden. Er sprach sich für einen ausgewogenen Energie-Mix aus fossilen und regenerativen Energiequellen aus.
Der 49-jährige erkundigte sich danach, in welchen Bereichen die Gesetzgebung die Unternehmen beeinträchtige. IPW-Leiter Alf Wilkens wies darauf hin, dass die Unternehmen im IPW durch kontinuierliche Investitionen in energiesparende und emissionsmindernde Verfahren und Anlagen maßgeblich zum Erreichen der Klimaziele beitragen würden. Außerdem werde der Energiebedarf am Standort seit Jahren zum Großteil durch ein eigenes Kraftwerk auf Basis von Kraft-Wärme-Kopplung nachhaltig und effizient gedeckt, und das mit einem Nutzungsgrad von rund 80 Prozent.
„Wir haben in den vergangenen Jahrzehnten viel dafür getan, um den Energieverbrauch am Standort zu senken“, betonte auch Dr. Volker Eckhardt von der Geschäftsführung Dow Wolff Cellulosics. „Dies werden wir auch in den nächsten Jahren konsequent weiterverfolgen. Die Potenziale für Effizienzsteigerungen sind allerdings bereits weitgehend ausgeschöpft.“ Energie müsse bezahlbar bleiben, um den Standort im internationalen Vergleich zu stärken und industrielle Wertschöpfung in Deutschland zu halten. Zusätzliche Belastungen seien kontraproduktiv, weil das Geld für Investitionen in Forschung und Entwicklung oder für den Ausbau der Infrastruktur fehle, betonte Dr. Eckhardt.
Mit Blick auf das zehnjährige Bestehen des IPW und das seit 2001 umgesetzte Industriepark-Konzept bezeichnete Grindel die verlängerte Kooperation mit der Wirtschaftsförderungsgesellschaft Süderelbe AG als „gute Idee“, Kräfte zu bündeln, sich als starke Region zu präsentieren und gemeinsam um Investoren zu werben, sei der richtige Weg, um die Voraussetzungen für weiteres Wachstum in der Region zu schaffen.


Treffen mit Geschäftsführern: Der Bundestagsabgeordnete Reinhard Grindel machte sich ein Bild von der Situation im Industriepark.

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