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Verdener Aller-Zeitung vom 23.08.11

Schleusensanierung zu teuer

Floßfahrt mit Staatssekretär Ferlemann / Einstufung der Aller zentrales Thema

Hademsdorf. Zu einer gemütlichen Floßfahrt auf der Aller hatten gestern der CDU-Bundestagsabgeordnete Reinhard Grindel und Schwarmstedts CDU-Samtgemeindebürgermeisterin Dorothee Hiby-Durst den Parlamentarischen Staatssekretär im Bundesverteidigungsministerium, Enak Ferlemann, eingeladen. Ebenfalls mit an Bord: die CDU-Landtagsabgeordnete Gudrun Pieper.

Ferlemann nutzte den Termin, um sich vor Ort über die überregionale touristische Bedeutung der Aller zu informieren. Außerdem lieferte er während der Fahrt Fakten aus dem Ministerium zum Thema Einstufung der Aller im Bundeswasserstraßennetz.
Von den drei Kategorien für Wasserwege – Haupt-, Neben- und RAndnetz -, sieht Ferlemann die Aller auf Grund des fehlenden Wirtschaftsverkehrs im Bereich Nebennetz angesiedelt. „Im Bundeshaushalt stehen 600 Millionen Euro für Unterhalt und Sanierung der Wasserstraßen zur Verfügung, wir benötigen aber 1,2 Milliarden“, machte der Staatssekretär deutlich. Daraus resultiere die Frage „Was machen wir zuerst?“
Dass bei dieser Haushaltslage eine innerhalb der nächsten zehn Jahre erforderliche 40 bis 50 Millionen Euro teure Sanierung der Allerschleusen für eine Restwasserstraße nicht gerechtfertigt ist, steht für Ferlemann und Reinhard Grindel derzeit außer Frage.
Beide Politiker betonten die Bedeutung der Aller für den Wassertourismus. „Bei der Herabstufung der Aller geht es nicht um muskelbetriebene Boote, den Hochwasserschutz oder die Versandung, sondern um die Frage, ob 40 Millionen Euro für die Schleusenrenovierung berechtigt sind, um den Sportbootbetrieb aufrecht zu erhalten“, sagte Grindel.
Der Bund werde nach Auskunft von Ferlemann seiner Verantwortung als Eigentümer der Aller auch weiterhin gerecht. Dazu gehöre das Einrichten von Fischtreppen an Schleusen und die Nutzung durch Wassersportler – alles unter dem Aspekt eines möglichst geringen finanziellen Aufwandes. Sollten sich aber ein Bundesland, Landkreise, Gemeinden oder Verbände als Käufer des Wasserweges finden, wäre ein Verkauf der Aller denkbar, erklärte Ferlemann. „Für die mit einem Kauf verbundenen Folgekosten, beispielsweise Hochwasserschäden, können wir als Landkreis nicht aufkommen“, entgegnete die Landtagsabgeordnete Pieper. Auf die Frage nach der Zukunft des Wasser- und Schifffahrtsamtes (WSA) Verden antwortete Staatssekretär Ferlemann: „Wir werden bis zum Jahr 2020 einige Wasser- und Schifffahrtsämter zusammenlege. Das wir zu einer Reduzierung von 3000 Stellen führen, 10000 Stellen bleiben erhalten. Die Herabstufung der Aller zur Restwasserstraße muss nicht notwendigerweise zur Aufgabe des Verdener Amtes führen, zumal dessen Hauptaufgabengebiet im Bereich der Mittelweser liegt.“ bst


An Bord des Floßes "Absolut": CDU-Bürgermeisterkandidatin Dorothee Hiby-Durst, Bundestagsabgeordneter Reinhard Grindel, Verkehrsstaatssekretär Enak Ferlemann und Landtagsabgeordnete Gudrun Pieper

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